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Hier ist er also - der erste kleine Vorgeschmack auf Samstag! Und er ist grün. Denn passend zu dem Teilnehmerschirts erhaltet ihr eine grüne Teilnehmerbadekappe.

Los geht es dann am Samstag um 10 Uhr (Einlass ist bereits ab 9 Uhr) - Eintritt sind 3,50€ und dann kann das große Schwimmen auch schon beginnen.

Und als kleine Überraschung, werden wir auch ehemalige Paralympic Teilnehmer mit ins Wasser schicken.

Auf der gestrigen Eltern- und Mitgliederversammlung haben wir eine neue Finanzordnung beschlossen. Demnach ändern sich die Vereinsbeiträge zum 4. Quartal 2017.

Ein weiterer Schwerpunkt war die bevorstehende Veranstaltung "Schwimmen für Demokratie und Toleranz", welches in Kooperation mit dem Lausitzbad, dem Freistaat Sachsen und der Stadt Hoyerswerda ausgetragen wird. Damit uns ein reibungsloser Ablauf gelingt, brauchen wir jede helfende Hand - sowohl IM als auch AM Wasser.
Wir benötigen fleißige Helfer, die Bahnen zählen, die Schwimmer koordinieren und andere Sachsen organisieren. Bitte meldet euch beim zuständigen Trainer (bzw. dem eures Kindes). Weitere Informationen zum Wettkampf werden heute während der jeweiligen Trainingseinheit ausgegeben.

Wir haben uns außerdem dazu entschieden, mehr in der Öffentlichkeit Präsent sein zu wollen - daher ist es notwendig, dass eine Fotoerlaubnis bzw. eine Einwilligung vorliegt. Einen Fokus werden wir zunächst auf eine Videoreihe legen in der Schwimmarten anhand der Schwimmer erklärt werden.

Diese Videos/Clips werden die neu gestaltete Webpräsenz ergänzen. Weitere Vorschläge sind gern gesehen und können per Mail (siehe unten) formlos mitgeteilt werden.

 

Weitere Fragen zur Eltern- und Mitgliederversammlung richten Sie bitte per MAIL an die unten stehende Adresse:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Nach der Landung, einem kleinen Rundgang in der Wettkampfstätte und der Akkreditierung ging es am ersten Tag erst einmal ins Hotel. Am nächsten Tag standen jedoch schon die ersten Wettkämpfe auf der Tagesordnung.

Charlotte Dörr:
100 Meter Brust in 1:34 Min.

Katja Schimke:
50 Meter Delphin in 36,70s
50 Meter Freistil in 32,48s (Persönliche Bestzeit)
100 Meter Rücken in 1:22,80m

Ines Stolz:
50 Meter Delphin in 40,30s
50 Meter Freistil in 37,75s

Marylin Wenk:
50 Meter Delphin in 33,08s
50 Meter Freistil in 29,93s
100 Meter Rücken in 1:17,72m

4x50 Meter Freistilstaffel: 2:17,00m (ALLE mit persönlicher Bestzeit)
4x50 Meter Lagenstaffel: 2:33,46 (Marylin Wenk über 50m Delphin mit Bestzeit)

 

Hier geht es zu den ersten Eindrücken

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Text: Mirko Kolodziej / Fotos: Gernot Menzel

 

Marylin Wenk vom SSV Hoyerswerda ist eine erfahrene Schwimmerin. Es ist 18 Jahre her, dass sie zum ersten Mal in der Zeitung erwähnt wurde. Damals gab es im Waldbad Zeißig eine Nachwuchs-Sachsenmeisterschaft, und Marylin Wenk holte nicht nur Bronze über 100 Meter Rücken, sondern schaffte auch die Normzeit für den D-Kader der Landesauswahl. Und doch gibt es sportlich noch immer faszinierende Vorstellungen, die sich bei Realisierung in ewige Erinnerungen wandeln können. "Vielleicht von demselben Startblock zu springen, von dem vor ein paar tagen Katinka Hosszu gesprungen ist", überlegt Marylin Wenk. Und wer weiß: Vielleicht gibt es ja tatsächlich die Möglichkeit, der ungarischen Eisen-Schwimmerin (Katinka Hosszu - die Schwimm Ikone Ungarns wird als "Iron Lady" bezeichnet) zumindest abstrakt so nahe zu kommen. 

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Insgesamt fünf SSV-Schwimmerinnen nämlich werden jetzt in der Donau-Arena an den Start gehen. Wo eben noch die 17. Schwimmweltmeisterschaften ausgetragen wurden, starten heute offiziell die Masters World Championships des Schwimmweltverbandes FINA. Es handelt sich um eine WM für aktive Schwimmer, Synchronschwimmer, Wasserspringer und Wasserballer im Alter ab 25. Mehr als 9.000 Athleten sind angemeldet. Marylin Wenk, Ines Stolz, Katja Schimke, Charlotte Dörr und Anne Neumann-Novak vom SSV haben bereits einschlägige Erfahrungen. Die drei Erstgenannten startetn schon 2012 bei einer Masters EM im holländischen Eindhoven, alle fünf waren im vorigen Jahr bei der Masters EM in London am Start. Wie´s gewesen ist? "Chaos, viele Menschen, die alle zur selben Zeit in die Schwimmhalle wollen", sagen die SSV-Frauen - allerdings lachend. Denn natürlich würden sie die weite Reise nicht antreten, wenn das schon alles wäre. Da ist einerseits das Fluidum. In der Donau-Arena waren eben gerade noch aktuelle Weltgrößen wie Adam Peaty (GBR), Sarah Sjöström (SWE) oder Katie Ledecky (USA) am Start. "Du schwimmst in einer Profi-Anlage", schätzt Anne Neumann-Novak die technischen Umstände wert. Dann fängt es an zu kribbeln, wenn die Athleten im Callroom auf den Start warten. Entsprechend der zehn Bahnen in der Donau-Arena gibt es mehrere hintereinander gestellte Stuhlreihen mit zehn Plätzen. Hier werden die Starter aufgereiht, noch einmal kontrolliert und rücken Start um Start eine Reihe vor - bis sie schließlich selbst an den Beckenrand dürfen. 

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"Und die Atmosphäre in so einer Halle ist beeindrucken", sagt Katja Schimke. Denn Schwimmer aus Hoyerswerda bekommen nun einmal nicht so häufig die Gelegenheit, sich vor ganz großer Zuschauerkulisse mit anderen zu messen. Andererseits ist es sportlich natürlich gut, auf ein Ziel hin zu trainieren; auch, wenn das Lausitzbad, wo Trainingszeiten ein knappes Gut sind, schwierig ist. Mit zweimal Training in der Woche ist allzu viel nicht zu reißen. Immerhin hat das Bad den Frauen aber auch in den eigentlich komplett trainingsfreien Ferienwochen Schwimmzeiten eingräumt. Es geht immer wieder darum, noch ein paar Sekunden oder Sekundenbruchteile schneller zu werden. "Bestzeiten", sagt Ines Stolz also auf die Frage, was sie sich bei ihren vier Starts in Budapest erhofft. "Ich will besser sein als in London", erklärt auch Marylin Wenk, die fünfmal ins Wasser geht - 

die 100 Meter Rücken sind wieder mit dabei. Chrlotte Dörr, die drei Rennen absolvieren wird, will die 50 Meter Brust in weniger als 40 Sekunden schaffen. Katja Schimke nimmt bei ihren sechs Wettbewerben besonders die 100 Meter Rücken ins Visier. Ihr Ziel ist - bei einer sicher dreistelligen Starterzahl - ein Platz unter den ersten 30. Anne Neumann-Novak wird in Ungarn zweimal ins Wasser gehen und sagt: "Ich hoffe, dass es in der Staffel gut passt." Doch die fünf Hoyerswerdaerinnen werden sich nicht nur auf sich selbst konzentrieren. Beeindruckt berichten sie von hochbegabten Athleten, die zwar nur mit Unterstützung auf den Startblock kommen, aber im Wasser dann eine faszinierende Leistung zeigen. Der älteste Schwimmer in Budapest, der Ungar Bela Banki Horvath, ist 97 - und auch ein Vorbild. "Ich hoffe, wir können das mit über 90 auch noch machen", sagt Marylin Wenk.

 

Anmeldungen für das Schwimmen für Demokratie und Toleranz sind ab sofort möglich! Bitte die EXCEL oder PDF -Datei ausgefüllt an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zurücksenden.
Nachmeldungen sind jederzeit während des Wettkampfes vor Ort möglich.

 

Hier sind 7 gute Grüne an der 7. Auflage teilzunehmen:

  1. Beim Schwimmen werden pro Minute rund 350 kcal (Gewichtsabhängig) verbrannt - Zugleich werden alle Muskeln beansprucht und die Gefahr von Herzkrankheiten, Schlaganfällen und Typ-2-Diabetes verringert.
  2. Für die 7. Auflage des Schwimmens für Demokratie und Toleranz muss man weder schnell, noch besonders gut schwimmen - Einfach Badeanzug oder Badehose schnappen - und los geht es!
  3. Wer kennt es nicht? Heutzutage hat doch keiner mehr Zeit - Richtig, denn es muss unter anderem geschwommen werden - aber das geht selbstverständlich auch mit Freunden oder in einer Gruppe.
  4. Die Stimmung bei Schwimmveranstaltungen ist ein Erlebnis an sich - jubelnde Sportler, grölende Kinder und schnelle Bahnenzieher - zwei Schwimmwettkämpfe in einem bieten auch während den eigenen Ruhepausen jede Menge Spaß.
  5. Es ist die letzte Chance, die Bikini- (oder Badehosen-) Figur zu präsentieren. Wofür hat man denn sonst den ganzen Sommer und im Urlaub über trainiert, wenn man es niemandem unter die Nase reiben kann?
  6. Schwimmen setzt Endorphine, also Glückshormone, frei, die für ein natürliches Hochgefühl nach dem Schwimmen sorgen.
  7. Wenn man durch die Wasseroberfläche taucht, dann ist das der perfekte Stresskiller und ermöglicht es dir, dich zu entspannen, der Realität zu entfliehen und von der übrigen Welt abzuschalten. Kurzum - im Wasser sind wir alle gleich und das lohnt es sich zu zeigen!

von Anja Guhlan

In Sekundenschnelle zieht Charlotte Dörr die 50-Meter entlang. "Hierbei kommt es auf Schnelligkeit und Schnellkraft an.", sagt die 28-jährige. Im Anschluss trainiert sie dann noch die 100-Meter Strecke, wo die Taktik und das Einteilen der Kräfte eine größere Rolle spielen als auf der 50er Strecke. Die Brustschwimmerin will bei der Masters-WM in Budapest im August, an der sie mit vier weiteren Frauen des Schwimmsportvereins (SSV) Hoyerswerda teilnimmt, unbedingt die 50-Meter unter 40 Sekunden und die doppelte Distanz unter 1:30 Minuten absolvieren. "Das wären dann meine Bestzeiten", sagt die Lautaerin lächelnd.
Generell ist es Charlotte Dörrs Anspruch, immer wieder ihre Rekordmarken zu knacken. "Mir macht das Schwimmen sehr viel Spaß und das treibt mich auch an", so die Athletin, die zwei Mal die Woche zum Schwimmtraining geht und auch mehrmals die Woche beim Krafttraining ihre Muskeln aufbaut.

charlieBeim SSV in Hoyerswerda ist sie von den Sportlerinnen, die nach Budapest fahren dürfen, mit ihren 28 Jahren die jüngste. Und auch diejenige, die am kürzesten dabei ist. Denn Charlotte Dörr hat mit dem aktiven Schwimmsport erst vor etwa zwei Jahren begonnen. "Ich kam durch meine Freundin Marylin Wenk dazu. Zuvor war ich bei der Wasserwacht als Rettungsschwimmerin aktiv", erzählt sie und fügt hinzu: "Ich bin schon immer eine kleine Wasserratte gewesen." Sie schmunzelt und zeigt auf ihr Fischschuppen-Tattoo am Oberarm.Gelernt hat sie das Schwimmen von ihren Großeltern noch vor dem Eintritt in die Schule. "Aus dem Wasser war ich noch nie so leicht heraus zu bekommen." Am liebsten praktiziert sie das Brustschwimmen. In dieser  Disziplin wird Charlotte Dörr auch bei der Masters-WM antreten. "Charlotte weiß, worauf es ankommt, sie schwimmt mit einer guten Kombination aus Kraft und Technik und ist technisch fast perfekt", heißt es von Florian Glatter aus dem Hoyerswerdaer Verein. Mit einer Platzierung rechnet die junge Schwimmerin dennoch nicht. 9000 Athleten werden bei der Masters-WM in Budapest antreten. "Die Konkurrenz mit wahrhaften Schwimmgrößen, die dort das Becken füllen werden, ist einfach zu groß", schätzt sie ein. "Dabei sein ist alles. Das Gefühl dort antreten zu können, wird umwerfend sein", freut sie sich. Bereits 2016 durfte sie bei der EM in London antreten. Inzwischen hat sie schon nahezu 30 Medaillen bei diversen Wettkämpfen erschwommen.
"Es ist immer ein schönes Gefühl, wenn Mitschwimmer oder Freunde einen anfeuern. Es ist die Gemeinschaft, die mich pusht", sagt Charlotte Dörr, die auch ihren Freundeskreis im und um das Wasser herum gefunden hat.
Für die Masters-WM in Budapest wird jetzt weiter fleißig und hart trainiert. So zieht Charlotte Dörr erst einmal weiter ihre Bahnen.

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zum Thema:

Der Schwimmsportverein zählt 180 Mitglieder aufgeteilt in drei Trainingsgruppen. Zur Masters-WM nach Budapest werden fünf Athletinnen des Vereins fahren, die sich für diese Meisterschaft durch bestimmte Richtzeiten qualifiziert haben. Neben Charlotte Dörr werden Marylin Wenk, Anne Neumann-Novak, Katja Schimke und Ines Stolz mit bei der Master-WM starten. Der Hoyerswerdaer SSV kämpft wie viele andere Vereine auch um Nachwuchs. Neulinge sind deshalb stets willkommen und können an einem Schnuppertraining teilnehmen. Interessenten können sich unter der Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden, um weitere Informationen zu erhalten.

 
Die fünf Master-WM Teilnehmer mit dem Vereinsvorsitzenden Jan Frobart bei der EM 2016 in London. 

dem tol 1dem tol 5Die Stadt Limbach-Oberfrohna hat am Freitagnachmittag den Wanderpokal für das Schwimmen für Demokratie und Toleranz an Hoyerswerdas Oberbürgermeister Stefan Skora übergeben. Im selben Atemzug konnten wir uns auch über die Unterstützung der Lausitzer Seenland Stiftung freuen, die den Wettbewerb mit 4.000 Euro unterstützt.

Die Veranstaltung wird im Rahmen des 12-Stunden Schwimmens am 30. Septemberg durchgeführt. Jeder Teilnehmer erhält ein T-Shirt (siehe Foto), sowie eine Badekappe mit Startnummer. Im vergangenen Jahr sind über 400 Athleten an den Start gegangen. Wir rufen die Bevölkerung auf, sich ebenfalls an diesem sportlichen Event zu beteiligen und - auch wenn es mal etwas enger auf der Bahn wird - tolerant und rücksichtsvoll zu schwimmen.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

 

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Am 30. September wird im Lausitzbad das sechste „Schwimmen für Demokratie und Toleranz“ – Ich bin dabei! innerhalb des 12-Stunden Schwimmens ausgetragen.

Hier findet ihr die AUSSCHREIBUNG

Meldungen sind ab dem 3. August möglich.

Hier finden Sie das komplette Protokoll der Kreismeisterschaften 2017.

Weit über 100 Wassersportathleten fanden sich zu den Kinder- und Jugendsportspielen des Kreises Bautzen heute im Hoyerswerdaer Lausitzbad ein. Schwimmerinnen und Schwimmer der Jahrgänge 2012 bis 2000 vom MSV Bautzen 04, des Schwimmsportvereins Kirschau, sowie vom OSSV Kamenz und dem Gastgebenden SSV Hoyerswerda wollten sich - ganz sportlich versteht sich - messen. Auch die Stimmorgane hatten zu tun, denn beim Anfeuern des eigenen Vereinskameraden wurde für ordentlich Stimmung gesorgt. Besonders die Staffeleinlage am Ende des Wettkampftages lies die 25-Meter-Halle brodeln, brachte aber auch strahlende Gewinner hervor. Doch nicht nur im Team zeigten die SSV Athleten was in Ihnen steckt, sondern gewannen auch in Einzelwettkämpfen ein Edelmetall nach dem Anderen (Ergebnis stehen unten). Und gerade weil Fleiß immer belohnt wird, haben sich die SSV Sportler jetzt auch erstmal eine kleine Trainingsauszeit verdient, denn zum Abschluss des Schuljahres und vor Beginn der Sommerferien werden alle Athleten am 22. Juni zum großen Abschlussbaden eingeladen.

 

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner und Platzierten! Wir bedanken uns ebenfalls bei allen Helfern und Eltern, die kräftig mit angepackt haben.