ssv bezirksmeisterschaft dd 2018
Am vergangenen Wochenende (14. und 15. April) erkämpften sich acht Sportler des Schwimmsportverein Hoyerswerda e.V. den Bezirksmeistertitel. Außerdem brachten die 17 Teilnehmer 6 Silbermedaillen und 13 Bronzemedaillen aus Dresden mit. „Auf diese super Leistungen, die an dem Wochenende erkämpft wurden, ist der SSV sehr stolz“, sagt Trainerin Petra Zickler. Am Samstag patzten die jungen Sportler der Altersgruppen 2005 bis 2009 noch häufig. Viele Disqualifikationen ließen die Hoffnungen auf die Bezirksmeistertitel schwinden. Doch am Sonntag zeigten die Athleten Biss und ließen so große Teile der Konkurrenz hinter sich.
 
Die Ergebnisse im Überblick:
Bezirksmeister 2018 wurden:
Maria Sophie Stopp - 50m Kraulbeine in 44,11 sek. (auch 2. über 50m Brustbeine & 3. über 200m Brust, 100m Brust und 50m Freistil)
Leonie Senf - 50m Brustbeine in 55,68 sek. sowie über 100m Brust in 1:37,36 min. (auch 2. über 50m Brust)
Jakob Akthaus - 50m Brustbeine in 57,29 sek. (auch 3. über 50m Brust)
Roque Janze - 50m Brustbeine in 1:02,52 min. sowie über 50m Brust in 52,13 sek.
Jonas Püschel - 50m Freistil in 33,98 sek.
Linus Benins - 50m Rücken in 39,95 sek. (auch 2- über 50m Freistil und 200m Freistil, sowie 3. über 100m Freistil, 100m Schmetterling & 100m Rücken)
 
Weitere Platzierungen:
Emelie Zinke - 3. über 50m Freistil und 2. über 50m Schmetterlingbeine
Marylin Wenk - 2. über 50m Freistil
Sophie Kochta - 3. über 50m Freistil und 50m Schmetterling und 50m Brust
Alina Chmarra - 3. über 200m Freistil
Lilly Sommer - 3. über 200m Freistil

SSV Masters in GersdorfFür die Masters des SSV Hoyerswerda e.V. hat am gestrigen Samstag die Vorbereitung für die Mitteldeutschen Mastersmeisterschaften im Mai begonnen. In Gersdorf beim 8. Masters-Sprintertag stellten sich Karolin Zieris, Charlotte Dörr, Anne Neumann-Novak und Ines Stolz der Konkurrenz. Nach der langen Wettkampfwinterpause riefen die Mädels ihre neu gewonnen Kräfte ab. Über 4 mal 50 Meter Freistil gelang dem Hoyerswerdschen Quartett so der Staffelsieg. 2 Minuten 29,12 Sekunden standen am Ende auf der Uhr. Auch in den Einzelkämpfen bewiesen die Schwimmerinnen Wassergefühl und gewannen 10-mal Gold, 10-mal Silber und 1-mal Bronze. Trotzdem wird in den kommenden Wochen noch intensiv an den Sprintqualitäten gefeilt und um Zehntel gerungen. Dann sind die SSV-Masters in Gera im Mai noch konkurrenzfähiger.

 
Die Ergebnisse:
 
1. Platz - Mannschaftswertung (AK 120+) über 4x50m Freistil in 2:29,12min.
Karolin Zieris (AK 20) - 1. Platz über 50m Schmetterling in 39,85sek., sowie fünf zweite Plätze in 25m Rücken, 25m Brust, 25m Schmetterling, 25m Freistil und 50m Rücken
Charlotte Dörr (AK 25) - 1. Platz über 25m Brust, 50m Freistil, 50m Brust, 25m Freistil, 50m Schmetterling, sowie 2. Platz über 25m Rücken und 3. Platz über 25m Schmetterling
Anne Neumann-Novak (AK 35) - 1. Platz über 25m Brust & 25m Rücken, sowie 2. Platz über 50m Brust, 25m Schmetterling und 25m Freistil
Ines Stolz (AK 40) - 1. Platz über 50m und 25m Brust, sowie 2. Platz über 25m Schmetterling.
 

 

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Trainerin, Vorstandsposten, Ehrenmitglied und nun die „Martha“: Petra Zickler ist die „Grand Dame“ des Schwimmens in Hoyerswerda.

Von Sascha Klein (Lausitzer Rundschau | 06. März 2018)

 

Erst am Sonntag hat Petra Zickler wieder ein Pensum hingelegt, das im Schwimmsport vermutlich die Ultra-Langstrecke wäre. Um 5:45 Uhr Aufbruch aus Hoyerswerda Richtung Chemnitz. Vor Ort hat sie einige ihrer Schwimmer betreut – gemeinsam mit deren Eltern. Ihre Schützlinge sind zwischen acht und zwölf Jahren alt. „Es ist schön zu sehen, dass alle mit Begeisterung dabei sind“, sagt die 63-Jährige. Dann haben die Schwimmer des Schwimmsportvereins (SSV) Hoyerswerda sogar noch zwei Goldmedaillen mit nach Hause gebracht. Für die Diplom-Sportlehrerin ist das ein mehr als gelungener Tag. Um 20 Uhr sei sie dann wieder daheim gewesen.

Solche Tage kommen bei Petra Zickler wieder öfter vor, seit sie vor gut vier Monaten in den Ruhestand gegangen ist. Wobei: Ruhestand? Davon kann man bei der 63-jährigen kaum reden. Für ihr jahrzehntelanges Engagement im Schwimmsport in Hoyerswerda wird sie am 22. März die „Martha“ erhalten – ein Preis für engagierte Frauen, der in Hoyerswerda seit dem Jahr 1998 regelmäßig vergeben wird. Dabei hat Petra Zickler erst einen Tag vor der Wahl erfahren, dass sie überhaupt nominiert ist. Rainer Warkus und Matthias Brauer vom Lausitzbad hatten sie ebenso für die Auszeichnung empfohlen wie die Linken-Fraktion im Stadtrat. Kürzlich hatte sich der gesamte Stadtrat für sie ausgesprochen – für sie hat diese Wahl einen hohen Stellenwert. Inzwischen wird sie sogar öfter auf die Auszeichnung angesprochen. Wobei: Auszeichnungen und Titel sind der 63-Jährigen nicht in erster Linie wichtig. Die Jugendlichen sollen Freude am Sport haben, sich weiterentwickeln wollen, Kampfgeist zeigen: Das ist Petra Zickler wichtiger als Urkunden und Edelmetall.

Sie selbst hat mit neun Jahren mit dem aktiven Schwimmen angefangen, im Alter von 14 Jahren ist sie bereits Übungsleiterin gewesen. Ihre Spezialdisziplin ist das Brustschwimmen. Als Petra Zickler als Jugendliche ihre Bahnen geschwommen ist, hat es in Hoyerswerda ganz anders ausgesehen als heute. Mitte der 1960er-Jahre hatte die Stadt noch kein Hallenbad. An das heute wohlig warme Lausitzbad war überhaupt nicht zu denken. Die Heimstatt der Schwimmer ist das Freibad in der Altstadt gewesen. „Dort haben wir von März bis Oktober trainiert“, sagt die langjährige Trainerin. Von 20 Grad warmem Wasser konnten die Schwimmer speziell im Frühling und Spätherbst nur träumen. Da hieß es: Rein ins Wasser und sich warmschwimmen. Sonntags sei es zum Trainieren in die Halle nach Dresden-Klotzsche gegangen, erinnert sich Petra Zickler.

Nachdem Hoyerswerda ab 1972 schließlich im WK IX die Volksschwimmhalle hatte, ist das Petra Zicklers Arbeitsort gewesen. Erst Rettungsschwimmerin, dann Schwimmmeisterin, später Diplom-Sportlehrerin: Sie hat einst die Kinder und Jugendlichen von Lok und Aufbau Hoyerswerda trainiert. Dort ist das Trainingszentrum der Schwimmer in der Stadt gewesen. Im Dezember 1993 hat sich schließlich der Schwimmsportverein (SSV) Hoyerswerda gegründet. Petra Zickler ist seit Anbeginn als Trainerin und später auch als Vorstandsmitglied dabei. Seit vergangenem Jahr ist sie Ehrenmitglied des Vereins.

Mit der Schließung der Schwimmhalle im WK IX im Jahr 1999 ist Petra Zickler ins Lausitzbad gewechselt und auch dort – wie im Verein – eine Art Mutter der Kompanie. Sie trainiert jetzt zweimal pro Woche Kinder und Jugendliche beim SSV im Lausitzbad, dazu kommen die Schwimmer der Sportklassen des Foucault-Gymnasiums. „Ich bin heilfroh, dass wir dadurch dreimal pro Woche die Gelegenheit haben zu trainieren“, sagt sie. Am Beckenrand steht sie an manchen Tagen länger als sie überhaupt in ihrer Wohnung in der Neustadt ist.

Am 22. März wird Petra Zickler die „Martha“ für ihr ehrenamtliches Engagement verliehen werden. „Ich weiß noch gar nicht so genau, wie das ablaufen wird“, sagt sie und lacht. Sie wird sich überraschen lassen – genau so, wie sie von der Nominierung überrascht worden ist.

 

 

"Dreieinhalb Grad sorgen für beste Durchblutung" und "Kalte Angelegenheit"

so lauteten die Titel der großen Hoyerswerdaer Zeitungen zum diesjährigen ABBADEN am Dreiweiberner See.

Knapp dreißig Mutige haben sich heute Nachmittag in den 3,5° Celsius kalten See begeben. Und diesmal ging es nicht nur wie gewohnt zum Gruppenfoto ins kühle Nass, sondern eine Boje stand im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die schnellsten drei und langsamsten - oder doch eher mutigsten - drei Schwimmer haben jeweils eine Tasse bekommen. Zum Abschluss durfte dann auch der Glühwein oder Tee nicht fehlen.

 

Online-Artikel der Sächsischen Zeitung, Hagen Linke

Online-Artikel der Lausitzer Rundschau, Anja Hummel


Bericht: MDR Sachsenspiegel vom 29.12.2017; Robert Mönch und Roy Bock

Und hier geht es noch zur Galerie: HIER

Das Protokoll des 13. Hoyerswerdaer Schwimm-Meetings ist fertig.
Und wenn ihr das Schwimmmeeting revue passieren lassen wollt, dann schaut doch mal in der Galerie vorbei.

So schnell kann es gehen und das diesjährige Schwimmmeeting ist schon wieder vorbei!

Wir wollen uns noch einmal bei ALLEN für ihren Einsatz bedanken - egal ob im Wasser, am Rand als Kampfrichter oder jubelnde und helfende Elternhände.
Vielen dank, dass ihr den halben Tag mit uns verbracht habe und herzlichen Glückwunsch allen strahlenden Sportlern. Wie erfolgreich ihr im Verein wart, dass könnt ihr in einer kleinen Übersicht sehen.

 

Zum 11.11. machten sich elf Nachwuchsschwimmer und zwei Leistungssportler des Schwimmsportvereins Hoyerswerda e.V. auf den Weg nach Zittau. Zur Zweiten Auflage des Autodienstpokales gingen über 200 Athleten von acht Vereinen an den Start.

Zittau 171111Jeder Schwimmer musste dabei über jeweils 50 Meter Schmetterling, Rücken, Brust und Kraul sein bestes geben - also
jede Lage einmal zurücklegen. Außerdem standen 100 Meter lagen und eine Staffel auf dem Plan. Dem SSV Nachwuchs gefiel das Zittauer Schwimmbecken offenbar. Bei insgesamt 65 Starts konnten nicht nur 40 Bestzeiten erschwommen, sondern auch 38 Podestplätze erkämpft werden. Vorne mit dabei war Leonie Senf. Insgesamt drei Mal konnte sie ganz oben stehen - verbesserte sich sogar auf 50 Meter Brust um über 3,5 Sekunden zur bisherigen Bestzeit.Dies zeigte sich dann auch auf der Lagenstrecke, wo alle Disziplinen für jeweils 25 Meter geschwommen werden, wieder. Fast 10 Sekunden Verbesserung gegenüber dem letzten Wettkampf, zeigte die Uhr. Doch auch Lilly Sommer (2 Silber, 1 Bronze), Mia Stopp (4 Bronze), Emelie Zinke (2 Bronze), Yakemi Müller (1 Silber, 2 Bronze), Enie Putzig (1 Gold), Jonas Büschel (2 Silber, 1 Bronze), Jakob Althaus (3 Silber), Linus Benics (1 Gold, 2 Silber, 1 Bronze), Alina Chmarra (2 Gold, 1 Silber) und Jette Börner (1 Bronze) steigerten ihre Leistung um mehrere Sekunden. Insgesamt ging keiner der Sportler leer aus und auch der mitgereiste Trainerstab zeigte sich angesichts der Verbesserungen mächtig beeindruckt und stolz.

Auch die „Großen“ lieferten sich hitzige Duelle im Wasser. Obwohl die 18-jährige Sophie Kochta (5 Silber) und die 21-jährige Karolin Zieris (5 Gold) studienbedingt nicht immer Zeit zum trainieren finden, beherrschten sie das kühle Zittauer Nass. In ihrer Altersklasse gewann Karolin Zieris jede Disziplin, stellte sogar zwei neue Bestzeiten auf. Eine neu erlernte Technik, die eine bessere Wasserlage ermöglicht, brachte so über zwei Sekunden Ersparnis auf 50 Meter Brust.

Der eigentliche Wettkampfhöhepunkt war jedoch die Spaßstaffel. Zum Faschingsauftakt mussten 8 Sportler Luftballons zwischen ihren Köpfen transportieren, zu Dritt auf einer Poolnudel schwimmen, auf einem Brett sitzend schwimmen und einen Tischtennisball auf einem Löffel oder eine Enter auf dem Kopf balancieren. Neben dem Spaß, den alle Teilnehmer sichtlich hatten, gb es für alle Pfannkuchen und somit einen gelungenen Abschluss des Wettkampftages.

Nach 416 Kilometern mit 294 Teilnehmern, einem Promistartschuss (der für Staatssekretär Dr. Michael Wilhelm nicht der einzige für den Tag sein sollte), einem neuen Ehrenmitglied - Petra Zickler, sechs bzw. zwölf Stunden voller Schweiß, Bahnen zählen und der Siegerehrung wollen wir an dieser Stelle DANKE sagen.

DANKE an alle Unterstützer der Veranstaltung - also Sponsoren, fleißige Helfer und Muttis, ehrgeizige Sportler und alle Bürger, die für einen reibungslosen und wunderbaren Samstag gesorgt haben.

Kleine Impressionen vom 30. September findet ihr in unserer Galerie.

Jetzt genießt erstmal die Herbstferien - Die Trainingsgruppen Petra Zickler (dienstags und donnerstags - 16:00 bzw. 17:00 Uhr auf Bahn 1) haben kein Training. Alle anderen trainieren in den zwei Wochen jeweils von 18:00 bis 19:00 Uhr.

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Hier ist er also - der erste kleine Vorgeschmack auf Samstag! Und er ist grün. Denn passend zu dem Teilnehmerschirts erhaltet ihr eine grüne Teilnehmerbadekappe.

Los geht es dann am Samstag um 10 Uhr (Einlass ist bereits ab 9 Uhr) - Eintritt sind 3,50€ und dann kann das große Schwimmen auch schon beginnen.

Und als kleine Überraschung, werden wir auch ehemalige Paralympic Teilnehmer mit ins Wasser schicken.