Am 23. Februar 2013 fand in Senftenberg der Lagen-Sprintpokal statt. Erstmals nahmen insgesamt 179 Starter aus acht sächsischen und sechs brandenburgischen Schwimmvereinen teil. Das bedeutete neuer Teilnehmerrekord obwohl starker Schneefall die Anreise erheblich erschwerte.

Insgesamt gingen 18 Sportlerinnen und Sportler des Schwimmsportvereins Hoyerswerda an den Start. Sie schwammen jeweils 25m, 50m, 75m und 100 m. Die Schwimmlagen Brust, Kraul, Rücken und Schmetterling mussten je einer Strecke zugeordnet werden. Am Ende wurden alle Zeiten addiert und ergaben das für die Pokalwertung relevante Gesamtergebnis. Bei den Mädchen erreichten Jule Kobalz, Vanessa Püschel und Sophie Kochta hervorragende dritte Plätze. Bei den Jungen errang Farin Schneider den zweiten Platz seiner Altersklasse. Auf die dritten Plätze kamen Philipp Kochta und Henry Gelardi. Zur Vorbereitung auf die Europameisterschaften der Masters in den schönen Niederlande gingen seit langer Zeit Ines Stolz (4.) und Katja Schimke (3.) ins Wasser und bestritten erfolgreich diesen Wettkampf. Nicht zu vergessen ist Guido Haak, der zu seinem ersten Wettkampf in Senftenberg an den Start ging. Den abschließenden Staffelwettbewerb konnte der SSV für sich entscheiden. Herzlichen Glückwunsch.

Ines & Katja

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Am 26.01. war der SSV Hoyerswerda nicht nur mit einer Damen- und einer Herren-Mannschaft in der DMS-Bezirksliga Dresden am Start, sondern auch zum ersten Mal Ausrichter. Bevor zum Abschluss des Wettkampftages die Pastaparty auf dem Programm stand, musste erstmal geschwommen werden.

Am Start waren neben dem Gastgeber noch die 1. Dresdner SG, der Hainsberger SV, SC Poseidon Radebeul und SV Lok Görlitz. Am Ende sicherten sich die beiden Landesligaabsteiger das Recht zum direkten Wiederaufstieg. Die Damen-Mannschaft des SSV war zum ersten Mal seit 2009 wieder am Start. Die Truppe hat sich achtbar geschlagen und belegte am Ende Platz 4. Obwohl es zweimal 0 Punkte gab, konnte die vorher erwartete Punktzahl übertroffen werden, da viele gute (Best)Zeiten erzielt wurden.Den Sieg sicherte sich der Hainsberger SV vor der 1. Dresdner SG und dem SV Lok Görlitz. 1. Hainsberger SV 12.611 2. 1. Dresdner SG 12.413 3. SV Lok Görlitz 11.707 4. SSV Hoyerswerda 9.024 5. SC Poseidon Radebeul 8.690 Nach dem Abstieg aus der Landesliga im letzten Jahr hieß die Mission bei den Herren klar Wiederaufstieg. Bereits am Ende des ersten Abschnittes hatte sich die Mannschaft ein kleines Polster herausgeschwommen. Im zweiten Abschnitt konnte der Vorsprung dann weiter ausgebaut werden, sodass am Ende souverän die Bezirksliga gewonnen und der Aufstieg gesichert war. 1. SSV Hoyerswerda 13.015 2. 1. Dresdner SG 12.152 3. Hainsberger SV 11.959 4. SV Lok Görlitz 10.316 5. SC Poseidon Radebeul 7.684 Die positiven Rückmeldungen nach dem Wettkampf haben gezeigt, dass wir als Ausrichter eine Menge richtig gemacht haben.

Am 29.12. fand - als Gemeinschaftsveranstaltung des Schwimmsportvereins Hoyerswerda, der Abteilung Triathlon des SC Hoyerswerda und der Wasserwacht - das nun schon fast traditionelle Abbaden am Dreiweiberner See statt.

Etwa 120 Wagemutige und Schaulustige hatten sich am Strand Weißkollm eingefunden, um dem Spektakel beizuwohnen. Einige Teilnehmer waren dazu extra aus Chemnitz, Leipzig, Dresden oder Kamenz angereist. Um kurz nach 14:00 Uhr stürzten sich die Teilnehmer unter dem Motto "Ich war in DreiWeibern" bei 6 Grad Außentemperatur und kräftigem Wind erst in die Fluten und dann auf den vorbereiteten Glühwein. Im Anschluss ließen wir den Abend und das (Sport-)Jahr bei einer Party mit Bratwurst, Bier und Glühwein ausklingen.

Der Hainsberger SV hat bei diesjährigen 24-Stunden-Schwimmen seinen Titel aus dem Vorjahr souverän verteidigt. Auch den Mitternachtspokal konnten sich die Schwimmer aus Hainsberg sichern.

Sieger - Hainsberger SV - 122.800m 2. Platz - Post SV Görlitz - 112.650m 3. Platz - SV Lok Görlitz - 112.400m 4. Platz - Roßweiner SV - 109.250m 5. Platz - SSV Hoyerswerda - 106.700m 6. Platz - SV 07 Annaberg - 104.600m 7. Platz - Wasserwacht - 102.750m 8. Platz - Poseidon Radebeul - 92.050m Protokoll 24-Stunden-Schwimmen 2012

Am Samstag nahmen etwa 190 Schwimmer aus 10 Vereinen am Start in den Frühling teil. Im Junior-Supersprint der Mädchen setzte sich im Duell zweier Schwimmerinnen vom SV Neptun Finsterwalde Viviane Reichert gegen Laura Schuback durch. Bei den Jungen besiegte Felix Hecht vom SV Weixdorf im Finale Carlo-Ernest Nitzsche vom SSV Hoyerswerda. Im Supersprint der Damen gewann Sophie Kochta vom SSV Hoyerswerda das Finale gegen Jessica Lorenz vom OSSV Kamenz. Bei den Männern siegte Dirk Schlegel vom Post SV Leipzig im Finale gegen Henry Gelardi vom SSV Hoyerswerda.

Etwa 120 Schwimmer haben heute am Start in den Frühling teilgenommen. Beim erstmal ausgetragenen Junior-Supersprint konnten sich Anna Lena Hölldobler vom OSSV Kamenz und Max Kanow vom SSV Hoyerswerda die Siegprämie sichern. Bei den älteren Sportlern konnten sich Lara Krause vom SV Neptun Finsterwalde und Henry Gelardi vom SSV Hoyerswerda durchsetzen.

Ergebnisse des 12. Hoyerswerdaer 24-Stunden-Schwimmens

Platz Mannschaft Strecke
Sieger Hainsberger SV 126.600m
2. Platz OSSV Kamenz 125.300m
3. Platz Post SV Görlitz 114.900m
4. Platz SV Lok Görlitz 112.600m
5. Platz Poseidon Radebeul 110.300m
6. Platz SSV Hoyerswerda 108.300m
7. Platz Wasserwacht 104.750m
8. Platz SV 07 Annaberg 103.100m
9. Platz Roßweiner SV 100.550m

Die Ergebnisse des 11. Hoyerswerdaer 24-Stunden-Schwimmens:

Platz Mannschaft Strecke
Sieger Hainsberger SV 133.300m
2. Platz OSSV Kamenz 120.600m
3. Platz Post SV Görlitz 118.350m
4. Platz Poseidon Radebeul 112.850m
5. Platz SSV Hoyerswerda 112.050m
6. Platz Roßweiner SV 108.900m
7. Platz Schwimmverein 07 Annaberg 104.250m
8. Platz SSV Senftenberg 103.350m
9. Platz Wasserwacht 102.850m

Unsere Schwimmer des SSV Hoyerswerda hatten das große Glück, vom Wochenkurier neben einigen anderen sächsischen Vereinen ausgezeichnet zu werden und einen Tagesaufenthalt in Belantis zu gewinnen. Schon im Vorfeld war die Freude der Kinder darauf sehr groß und bestätigte unsere Schwimmer wieder aufs Neue in ihren sportlichen Bemühungen.

Letzten Sonntag war es dann endlich so weit. Morgens um 7 Uhr ging es in Hoyerswerda mit dem Bus los, den uns freundlicherweise Fam. Ebert finanzierte. Schon von der Autobahn aus konnte man die ersten Attraktionen sehen und gegen 9 Uhr standen unsere Kinder endlich vor dem großen Tor des Vergnügungsparks. Dort erwartete uns im Schlosshof ein großes Spektakel mit künstlerischen Darbietungen, Musik und guter Laune. Um 10 Uhr wurde dann feierlich das Tor zu den Karussells im Tal der Pharaonen, Land der Grafen, Prärie der Indianer etc. geöffnet und unsere Betreuer hatten Mühe, die einzelnen Gruppen zusammen zu halten. Trotz des wechselhaften Wetters sah man nur lachende Gesichter und die Jungs und Mädchen nutzten das vielfältige Angebot bis zur Abfahrt gegen 16 Uhr voll aus. Es hat allen großen Spaß gemacht und neben Bauchkribbeln unseren Kindern auch Geschick und Teamgeist abverlangt. Allen Betreuern und Sponsoren möchten wir aufs herzlichste Danke für diesen ereignisreichen Tag sagen.

D. Schneider, SSV Hoyerswerda

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Oliver Schmalz vom SSV Hoyerswerda ist ein recht schneller Schwimmer. 2001 zum Beispiel wurde er beim Sundschwimmen von Altefähr auf Rügen nach Stralsund Dritter, voriges Jahr belegte er unter 947 Startern Platz 25.  

"Die Kunst ist nicht, Erster zu werden, sondern Letzter", lächelte der 24-Jährige am Sonnabend nach seiner achten Sundquerung. Er hat es nicht geschafft. Obwohl er sich wirklich nicht gerade beeilt hat, die 2300 Meter zu bewältigen und dafür dreimal so lange brauchte wie sonst, hatte er keine Chance. Es reichte trotz "Kinderkraul" und "Treibenlassens" nur für den vorletzten Platz. "Das ist schon eine kuriose Geschichte", findet der junge Mann und meint damit Margot Schmidt aus Düsseldorf. Sie ist 83 Jahre alt und seit 2002 auf den letzten Platz abonniert. Einige der Hoyerswerdaer finden, es werde zu viel Rummel um die Seniorin gemacht. "Es ist unfair, dass sie so zu Werbezwecken verwendet wird", findet zum Beispiel Eric Nickol. Der 16-Jährige ist vor zwei Jahren mit seinen Eltern aus Hoyerswerda gen Westen gezogen, schwimmt jetzt für die Wasserfreunde Lüdenscheid und trifft sich trotzdem noch mit seinen früheren Vereins-Kameraden in Stralsund. Als er am Sonnabend im dortigen Strandbad am Ziel stehen konnte, holte er eine Sachsen-Fahne aus der Dreiviertel-Badehose, legte sie um seine Schultern und kletterte so die Treppe zum Strand hinauf. Begründung: Er sei immer noch stolz auf seine Heimat. "Das wird zu sehr hochgespielt", sagt er hingegen über Margot Schmidt, von der berichtet wird, sie würde in Altefähr immer als letzte ins Wasser gehen. "Für Leute wie mich ist das schon sehr interessant", sagt dagegen Madlen Müller über die Düsseldorferin. Die 21-Jährige wagte sich beim 45. Sundschwimmen nämlich ebenso wie Manja Klauschenz, Susan Steudtemann und Marwin Paul zum ersten Mal ins dieses Jahr mit 23 Grad Celsius angenehm warme Wasser. Tilo Schmidt, der am Sonnabend zum achten Mal dabei war, hat nach bestandener Glasveredler-Prüfung sogar auf seine Gesellenfeier verzichtet. "Das ist wie Weihnachten", sagt Peter-Paul Heym. Er absolvierte nun das zehnte Sundschwimmen, ebenso wie Andreas Frank (33). Der sagt, es gebe gute Gründe dafür, auf Rügen ins Wasser zu gehen und dann gemeinsam mit tausend anderen Menschen zum Festland zu schwimmen: "Das schwankt irgendwie zwischen Selbstbestätigung, Verrücktheit und Spaß." Nur eines mag Frank nicht so gern hören, nämlich den Namen von Margot Schmidt. "Das reinste Schmidt-Schwimmen", schimpfte er. Oliver Schmalz sieht das dagegen etwas differenzierter. Er ist gut 2000 Meter hinter der Seniorin hergeschwommen und sagt: "Respekt vor der sportlichen Leistung!" 1 Stunde und 42 Minuten hat sie es im Wasser ausgehalten, über das Schmalz sagt: "Zum Schluss ging die Quälerei los. Ich habe gefroren und hatte Krämpfe in Fingern sowie Füßen. Das war ein Ding der Unmöglichkeit." Also beeilte sich der 24-Jährige dann lieber doch und kam 14 Minuten vor Frau Schmidt ins Ziel.

Text von Mirko Kolodziej, Lausitzer Rundschau, 07.07.2009