Insgesamt 20 aktive Schwimmer des SSV Hoyerswerda im Kinder- und Jugendbereich kämpften am 25./26.04.09 mit 116 Starts in 14 Wettkampfstrecken um die Meisterschaft. 194 Entscheidungen wurden in den einzelnen Altersklassen ausgetragen - davon konnten insgesamt 33 Entscheidungen von SSV-Schwimmern gewonnen werden.

Die erfolgreichste Schwimmerin des SSV Hoyerswerda, Sophie Kochta (JG 99), stand 3 mal auf dem Podest (2. Platz in 50m Schmetterling und zwei 3. Plätze in 100m Freistil und 50 Brust). Von den Männern konnten Henry Gelardi (JG 89) mit zwei 1. Plätzen, zwei 2. Plätzen und einem 3. Platz und Christian Haase (JG 92) mit einem 2. und einem 3. Platz das Treppchen besteigen. Hervorragend auch die Leistungen der jüngeren Sportler. Über 100 Meter Schmetterling schwamm Robert Kanow (JG 98) in einer Zeit von 01:35,40 min persönliche Bestzeit und erkämpfte damit eine Bronzemedaille in seiner Altersklasse. Auch alle anderen Sportler des Hoyerswerdaer Schwimmvereins konnten persönliche Bestzeiten erzielen und gute Ergebnisse vorweisen. Herzlichen Glückwunsch! D. Schneider

Aufgrund der letzten Kreisreform konnten die Schwimmer des SSV Hoyerswerda in diesem Jahr am jährlichen Kreis-Kinder-und Jugendsportfest in Kamenz teilnehmen. Dem Kamenzer und Bautzener Schwimmverein traten 32 Sportler aus Hoyerswerda entgegen und lieferten spannende Kämpfe. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Obwohl der SSV Hoyerswerda den anderen Vereinen zahlenmäßig weit unterlegen war – gegenüber dem gastgebendem Verein startete Hoyerswerda mit nur halb so vielen Startern und Starts – erzielte Hoyerswerda nur 4 Medaillenplätze weniger als der OSSV Kamenz. Insgesamt holten unsere Schwimmer 40 x Gold, 25 x Silber und 20 x Bronze. Beachtenswert sind hier die Leistungen der Sportler Emely Handretschk (Jg. 96), Katrin Wagner (Jg. 96), Sophie Kochta (Jg. 99), Philipp Kochta (Jg. 97) und Marvin Drescher (Jg. 99), welche in jeder zu schwimmenden Disziplin Gold erkämpften. Aber auch alle anderen erzielten tolle Plätze, was wiederum zu Höchstleistungen motivierte. Mehrfach konnten persönliche Bestzeiten erzielt werden, und fast alle Kinder des SSV Hoyerswerda fuhren nach diesem erfolgreichen Wettkampftag mit mehreren Medaillen nach Hause. D. Schneider

Am vergangenen Wochenende nahmen über 200 Sportler am Start in den Frühling teil. Den traditionellen Supersprint gewann bei den Damen Elisa Mattheschke vom gastgebenden SSV Hoyerswerda. Bei den Herren konnte sich Tristan Gräfe vom OSSV Kamenz durchsetzen.

Roy Tobis vom SSV Hoyerswerda hat vom 08.09. bis 15.09. erfolgreich an den Paralympics in Peking teilgenommen. Roy hat bei allen vier Einzelstarts das Finale erreicht. In Vor- und Endläufen ist Roy insgesamt sechsmal deutschen Rekord geschwommen. Weiterhin wurde Roy in zwei Staffeln eingesetzt, die jeweils deutschen Rekord geschwommen sind. Hier die Ergebnisse.
08.09.2008 - 100m Schmetterling
Platz 5 Vorlauf 1:00,18 Neuer Deutscher Rekord
Platz 8 Endlauf 1:00,65  
 
09.09.2008 - 100m Freistil
Platz 7 Vorlauf 0:55,55  
Platz 6 Endlauf 0:55,07 Neuer Deutscher Rekord
 
10.09.2008 - 4x100m Freistil-Staffel
Swen Michaelis, Nikolai Willig, Roy Tobis, Lucas Ludwig
Platz 7 Endlauf 4:04,45 Neuer Deutscher Rekord
 
13.09.2008 - 100m Rücken
Platz 7 Vorlauf 1:04,63 Neuer Deutscher Rekord
Platz 6 Endlauf 1:03,88 Neuer Deutscher Rekord
 
14.09.2008 - 50m Freistil
Platz 8 Vorlauf 0:25,21 Neuer Deutscher Rekord
Platz 6 Endlauf 0:25,04 Neuer Deutscher Rekord
 
15.09.2008 - 4x100m Lagen-Staffel
Swen Michaelis, Christoph Weber, Roy Tobis, Nikolai Willig
Platz 9 Vorlauf 4:42,48 Neuer Deutscher Rekord

durban

 

 

 

 

 

Die Ergebnisse des 10. Hoyerswerdaer 24-Stunden-Schwimmen

Platz Mannschaft Strecke
Sieger Dresdner SC 127.000m
2. Platz Post SV Görlitz 118.400m
3. Platz SC Poseidon Radebeul 113.000m
4. Platz Roßweiner Schwimmverein 110.950m
5. Platz OSSV Kamenz 109.950m
6. Platz SSV Hoyerswerda 109.850m
7. Platz Startgemeinschaft Erzgebirge 105.950m
8. Platz Wasserwacht 103.050m
9. Platz SSV Senftenberg 101.550m
10. Platz Potsdamer SV 99.500m

Im Supersprint der Damen konnte sich Kristin Schiemenz im Finale gegen Jenny Wachsmuth durchsetzen. Bei den Herren hat Erik Brettschneider das Finale gegen Henry Gelardi für sich entschieden

Von Mirko Kolodziej, Sächsische Zeitung 23.11.2007
Roy Tobis, Andreas Frank, Peter-Paul Heym und Jan Miroslaw (von oben Mitte nach unten) holten in Chemnitz zwei Mal Gold. Foto: SSV Hoyerswerda[/caption] Chemnitz/Hoyerswerda. Das Wort „krass“ ist aus dem Munde eines 17-Jährigen ein Lob. Roy Tobis vom Schwimmsportverein Hoyerswerda (SSV) ist 17 und sagt über seinen Vereinskameraden Andreas Frank: „Nur zwei Sekunden unter seiner Bestzeit ist schon krass.“ Er spricht über die Deutsche Kurzbahnmeisterschaft der Behinderten in Chemnitz, bei der er, Andreas Frank, Jan Miroslaw und Peter-Paul Heym zwei Deutsche Meistertitel holten. In der 4×50-Meter-Lagen-Staffel verwiesen die vier den BV Leipzig und den MTV Köln auf die Plätze. Über 4×50 Meter Freistil gingen die Ränge zwei und drei an den BV Leipzig und den BVSV Nürnberg. Zwar sagt SSV-Trainer Jan Frobart, er habe gewusst, dass seine Vereinskollegen mit Medaillen zurückkommen würden, doch deren Freude macht klar: So ganz zu erwarten waren diese beiden Titel nun nicht. Der 24-jährige Peter-Paul Heym sagt, die letzte Behinderten-Staffel des SSV, an die er sich überhaupt erinnern könne, sei im Jahr 2000 gestartet. Zudem ist es so, dass der 32 Jahre alte Andreas Frank zwar mehrfacher Staffel-Europa-und Weltmeister ist, aber seit 2002 fast ausschließlich als Trainer fungiert. „Und dann springt er zwei Mal ins Wasser und wir werden Deutscher Meister. Solche Momente gibt es nicht oft“, sagt Peter-Paul Heym. Auch er selbst trainiert nicht mehr ganz so hart wie früher, seitdem er in Halle Bioinformatik studiert. Zwar kann er auch dort in die Halle, schwimmt aber allein: „Und wenn kein Trainer dasteht, hörst du halt auf, wenn es weh tut.“  
Jan Miroslaw sagt schmunzelnd, in Chemnitz sei ein „All-Star-Team“ am Start gewesen. Er selbst ist 34 und fährt zwar demnächst zu den offenen walisischen Meisterschaften nach Swansea. Doch auch bei ihm ist absehbar, dass er kürzer treten wird. Nächstes Jahr fängt er nämlich seine orthopädische Meisterausbildung an. Die Hoffnungen des SSV ruhen nun also auf Roy Tobis, der vor einem Jahr mit Jan Miroslaw bei der Weltmeisterschaft in Südafrika war. Andreas Frank jedenfalls will keinesfalls wieder zum Training ins Wasser. Er sagt, das jährliche Sundschwimmen vor Rügen reiche als regelmäßiger Wettkampf. „Nach den zwei Starts in Chemnitz war ich fast tot“, lächelt er. Eigentlich habe er nur seinem Unterbewusstsein einen Gefallen tun wollen. Ab und zu habe er nämlich nachts von einer Wettkampfteilnahme geträumt.
Von Mirko Kolodziej, Sächsische Zeitung 24.01.2008
Zurück in die Sonne geht es am Sonntag für eine brasilianische Austauschschülerin. Ihr Landsmann bleibt noch in Hoyerswerda.
Für morgen hat Leticia Ferreira de Souza ihre neuen Freunde zur Abschiedsfete eingeladen. Am Sonntag geht das Flugzeug zurück in ihre brasilianische Heimat; dorthin, wo momentan Sommer ist und es deswegen das gibt, was das Mädchen in den letzten Wochen am meisten vermisst hat: "Mir fehlt Sonne!"Die 16-Jährige aus São Carlos im Bundesstaat São Paulo lernte über den Schüler-Austausch-Verein Nacel Open Door knapp ein halbes Jahr lang am Hoyerswerdaer Lessing-Gymnasium, lebte während dieser Zeit bei einer Gastfamilie in Weißkollm und traf hier in Hoyerswerda eher zufällig auf Gustavo Ziemath. Zuhause ist der 17-Jährige ein paar hundert Kilometer südlich von Sâo Carlos, nämlich in Joinville im Bundesstaat Santa Catarina. Viele Menschen in der Stadt unweit des südlichen Atlantik sind deutscher Abstammung. Gustavos Urgroßvater etwa wanderte aus Breslau, dem heutigen Wroclaw in der polnischen Republik, aus. Der umgekehrte Weg Sein Urenkel nahm im Sommer mit Hilfe der Organisation Rotary International den umgekehrten Weg, lernt seitdem für ein Jahr am Christlichen Gymnasium Johanneum, lebt bei einer Gastfamilie in Neuwiese und hat sich als passionierter Schwimmer dem Schwimmsportverein Hoyerswerda angeschlossen: "Das sind inzwischen meine Freunde." Brasilien hat 178 Millionen Einwohner. Leticia und Gustavo sind nicht die ersten, die Hoyerswerda besuchen. Bis zum Sommer etwa lernte Rodrigo Augusto Folegatti am Johanneum und 2005 war Camila Campos Austauschschülerin am Léon-Foucault-Gymnasium. Erzählt man Gustavo und Leticia davon und fragt nach Gründen, zucken sie ein wenig ratlos die Schultern. So richtig ausgesucht haben sie sich Hoyerswerda nicht. Ihre Austauschorganisationen haben sie in die Lausitz geschickt. Keine Sorge wurde wahr "Die Menschen hier sind viel netter, als ich befürchtet hatte", sagt Gustavo und Leticia berichtet, keine ihrer Sorgen habe sich bewahrheitet: "Ich hatte Angst vor allem, vor den Leuten und der Schule zum Beispiel." Nun lobt sie europäischen Ketchup, Milka-Schokolade, ihre Gastfamilie und ihre Schule. Eigentlich ist ?loben? ein zu schwaches Wort. Leticia schwärmt. Und manche schwärmen zurück. Inge Bormann ist Lehrerin am Lessing-Gymnasium. So, wie sie mit Leticia umgeht, könnte man denken, die beiden seien Schwestern oder zumindest ein Leben lang befreundet. Die Pädagogin erzählt begeistert, dass Leticia sich in der Theatergruppe und beim Jazzdance engagiert habe: "Sie hat alles mitgenommen, was ging." Alles außer Niederbayrisch Das Mädchen war sogar mit an der Lessing-Partnerschule in Pocking. Dort spricht man niederbayerisch. "Ich habe kein Wort verstanden", lacht Leticia, die seit drei Jahren privaten Deutsch-Unterricht nimmt. Sie begründet das unter anderem mit ihrem Interesse an deutscher Geschichte. Sie wird wohl ihr Leben lang auch nicht vergessen, dass sie in Weißkollm die erste Begegnung mit echtem Schnee hatte. Im Schlafanzug lief sie in den Garten: "Das war so magic." Daheim ist jetzt Sommer mit 28 bis 30 Grad. In Gustavos Heimatstadt werden es winters höchstens drei Grad. Plus! Man wäre eigentlich ganz gern dabei, wenn er jetzt mit dem Johanneum ins Skilager fährt. Adeuzinho, Leticia, alô, Gustavo! = Portugiesisch für Auf Wiedersehen (tschüß), Leticia; hallo, Gustavo. In Brasilien wird auch Spanisch gesprochen, die bevorzugte Sprache ist jedoch das für vornehmer (und melodischer) gehaltene Portugiesisch. Spanisch hieße die Formel etwa "Hasta luego, Leticia; hola, Gustavo!"

Von Mirko Kolodziej, Sächsische Zeitung 26.11.2007

Lisa Gierth ist neun Jahre jung und war am Wochenende unter den 150 Startern beim 3. Schwimm-Meeting des SSV Hoyerswerda. Foto: Mirko Kolodziej[/caption] Hoyerswerda. Gleich kiloweise Edelmetall hat der Schwimmsportverein Hoyerswerda am Wochenende im Lausitzbad bei seinem dritten Schwimm-Meeting vergeben. „Das waren 250 Medaillensätze, also 750 Medaillen“, sagte Vereinschef Jan Frobart, als gestern der zweitägige Wettkampf vorbei war, zu dem elf Vereine aus Sachsen, Brandenburg und Bremen mehr als 150 Schwimmer gemeldet hatten.Vier der Medaillen konnte die neunjährige Lisa Gierth in den WK II mit nach Hause nehmen. Es gibt dort schon eine Kiste für solche Trophäen. „Das meiste darin ist Silber“, erklärt das Mädchen, das mit fünf schwimmen gelernt hat und seit zwei Jahren SSV-Mitglied ist. Vorher hat sich Lisa schon beim Geräteturnen versucht: „Aber da taten mir immer die Knie so weh.“  
„Sie ist sehr begabt“, sagt SSV-Trainerin Petra Zickler über Lisa und kann das auch mit einem Beispiel belegen. Erst vor ein paar Tagen hat sie Lisas Trainingsgruppe die tiefe Wende fürs Rückenschwimmen beigebracht. Das Mädchen hat damit keinerlei Probleme: „Bei der Leiter dreht man sich auf den Bauch, macht eine Rolle, schwimmt erst Delphin- und dann Rückenbeine.“ Das führte am Wochenende zu Gold über 50 sowie über 200 Meter Rücken. Lisa hat zwar noch keine Ahnung, wo Essen liegt, doch genau dort hat zeitgleich mit dem Meeting SSV-Schwimmerin Kristin Schiemenz bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften im Finale über 200 Meter Rücken Platz fünf erreicht. Schon im Vorlauf war die 18-Jährige nur wenig langsamer als Cathleen Rund, die Europameisterin von 1997. Über die Halb- und Vierteldistanz schwamm die Zeißigerin knapp an den Finals vorbei. Petra Zickler sagt, Talente wie Lisa habe der SSV derzeit bestimmt zwanzig. Aber dass es eines der Kinder wie Kristin Schiemenz in die deutsche Spitze schaffen wird, bezweifelt sie doch: „Wir konnten das Niveau nach der Schließung der Schwimmhalle im WK IX noch eine Weile halten. Aber hier im Lausitzbad ist mit nur noch zwei, drei Mal Training pro Woche nicht so viel Leistung drin.“ Zudem hat sie beobachtet, dass das Zielbewusstsein ihrer heutigen Schützlinge mit dem der Vorgänger nicht immer mithält. Lisa, die ihr bestes Resultat mit 47,64 Sekunden über 50 Meter Rücken erzielte, schielt eigentlich auf eine Fußballer-Laufbahn: „Da kann man mehr rennen.“ Aber immerhin trägt sie schon eine Badekappe mit aufgedruckter deutscher Fahne. So etwas ist normalerweise bei internationalen Wettkämpfen üblich. Am Samstag war das Mädchen damit die erste am Startblock, bevor es über die 200 Meter Freistil gehen sollte. Gute vier Minuten später stieg Lisa aus dem Wasser und atmete schwer. Sie sah erschöpft aus. Auf die Frage, wie es war, holte das Kind sehr tief Luft und antwortete: „Schön!“ Das ist ein Argument. Dass man beim Fußball an einem Wochenende kaum vier Medaillen gewinnen dürfte, ist auch eines. Erfolgreichste SSV-Starter: Marvin Drescher (10×Gold), Tim Schoradt (8×G und 2×S), Emely Handretschk (7×G, 1×S, 1×B), Charlotte Blenk (6×G, 3×S), Linda Günzel (1×G, 4×S, 4×B), Robert Kanow (8×S, 1×B), Elisa Mattheschke (4×G, 4×S), Susann Haase (3×G, 3×S, 2×B), Christian Haase (7×G), Lukas Thiem (4×G, 2×S, 1×B), Jennifer Lehmann (3×G, 2×S, 2×B), Pia Heinrich (1×G, 6×B), Jonas Eberth (4×S, 3×B)
 
meet2007
Frank Brosius aus Weißwasser berichtet von polnischen und deutschen Rettungsschwimmern, die beim 24-Stunden-Schwimmen in Hoyerswerda erfolgreich waren, Sächsische Zeitung 22.09.2007
Die Kameraden der polnischen WOPR und der Wasserwacht mit ihrem ganz persönlichen Hauptgewinn: einer Schokoladentorte. Foto: privat[/caption] Es begann wie immer: Etwa einen Monat vor dem 24-Stunden-Schwimmen in Hoyerswerda am vergangenen Wochenende, setzte sich Sabine Littwin an ihren PC, um einen Plan zu erstellen, wer zu welcher Zeit schwimmen sollte, und wie jedes Jahr zweifelte sie: „Wir sind noch nicht genug Starter.“
Da kamen die 15 Kameraden aus dem polnischen Zary wie gerufen. Sie unterstützten die Rettungsschwimmer der Wasserwachten aus Boxberg, Dresden, Hoyerswerda und Weißwasser bei ihrer Mission, erneut die 100-Kilometer-Marke zu knacken.  
Am Sonntag, um 10.57 Uhr, hieß es dann: „Mission abgeschlossen!“ Seit 11 Uhr des Vortages war kontinuierlich einer der Rettungsschwimmer im Wasser und zählte sprichwörtlich die Kacheln im 25-Meter-Becken des Lausitz-Bades Hoyerswerda. Am Ende dieses Marathonwettkampfes standen für die Wasserretter 100.200 Meter zu Buche. Wer nicht gerade im Wasser aktiv war, der suchte jede Möglichkeit, seinen Körper zu schonen, sei es im Whirlpool, in der Sauna oder einfach nur unter der warmen Dusche. Für die Nacht standen den Rettungsschwimmern der verschiedenen Ortsgruppen ein Zelt und Feldbetten der Katastrophenschützer des DRK-Kreisverbandes Weißwasser e. V. zur Verfügung. Für deren Unterstützung wird an dieser Stelle noch einmal gedankt. Ein ganz großes Lob geht an den Ausrichter des 24-Stunden-Schwimmens, den SSV Hoyerswerda. Die Mitglieder um Jan Frobart schaffen es jedes Jahr wieder (nun zum neunten Mal), diesen Wettkampf zu einem gelungenen Ereignis zu machen. Die größte Freude bereitete den Rettungsschwimmern aber ein Auszubildender des Gastronomiebereiches im Lausitzbad. Er hatte eine Schoko-Creme-Torte für den Zehntplatzierten gebacken. Da dieser bei der Siegerehrung nicht anwesend war, wurde die Torte kurzerhand denen gegeben, die keine Sportschwimmer sind – den Rettungsschwimmern der polnischen WOPR und der Wasserwacht.