SSV HOYERSWERDA E.V.

Schwimmen | Triathlon | Volleyball

MITGLIED WERDEN!

ssv masterwkKarsten Neumann hat sich den Zeitraum vom 5. bis 18. August schon fett im Kalender markiert. Dann wird der 40-Jährige in Südkorea bei den Schwimm-Weltmeisterschaften der Masters an den Start gehen. Zuvor hatte sich der Neuzugang vom Schwimmsportverein Hoyerswerda beim Sprintertag in Hohenstein-Ernstthal qualifiziert. Die 50 Meter Freistil legte Karten Neumann in nur 31,17 Sekunden zurück und war damit mehr als eine Sekunde schneller als die vom Weltverband vorgegebene Zeit. Allerdings will Karsten Neumann noch besser werden. Bis zur Weltmeisterschaft in Gwangju bleiben auch noch einige Monate Zeit.
Begleitet wird Karsten Neumann von Anne Neumann-Novak und Ines Stolz. Beide Sportlerinnen hatten sich bereits schon für die WM qualifiziert und konnten in Hohenstein-Ernstthal ihre Zeiten verbessern.

 

 

Trotz des schönen Frühlings Wetters zog es am Samstag fast 200 sächsische Athleten ins Hoyerswerdaer Lausitzbad. Beim “Start in den Frühling” könnten sowohl die Athleten als auch ihre mitgereisten Eltern glänzen.

fruehling1802Die Aufregung vor dem Wettkampf war bei den jüngsten Sportlern groß. Schließlich warteten gleich zu Beginn 100-Meter Lagen auf die 8- und 9-Jährigen. Sozusagen die Königsklasse im Schwimmsport. Denn hier gewinnen nur die Mädchen und Jungen, die alle Schwimmarten beherrschen. Gleichzeitig hielten die 100-Meter Lagen noch eine weitere Herausforderung bereit. Die 8 schnellsten der Jahrgänge 2008 bis 2011 sowie 2007 und älter qualifizierten sich für den Supersprint. Vom SSV Hoyerswerda gelang dies Leonie Senf, Alina Chmarra, Roque Janze, Sophie Kochta und Robert Kanow. Beim Supersprint traten jeweils zwei Teilnehmer im Kopf-an-Kopf-Duell gegeneinander an. Im direkten Vergleich über 25-Meter wurden so die Sieger ermittelt. Das Los entschied über die Schwimmart. Dementsprechend hoch waren die Hoffnungen aller Athleten in ihrer Lieblingsdisziplin antreten zu können. Bereits vor dem Start gab es deswegen Jubelschreie oder enttäuschte Gesichter. Das Supersprint-Finale der Junioren konnte Leonie Senf für sich entscheiden. Sophie Kochta erschwang sich Bronze. Robert Kanow sicherte sich zum Schluss den vierten Platz.

fruehling1801Das Stimmungshighlight des Wettkampftages war das schon zur Tradition gewordene Mutti- und Vati-Schwimmen. Die mitgereisten Eltern schwammen dabei 50-Meter Brust. Für den SSV waren Cornelia Koch, Simone Blochwitz und Doreen Schädlich am Start. Letztere wurde durch ihre eigene Trainingsgruppe motiviert. Schließlich kämpfen und schwitzen die Kleinen jede Woche beim Training. Doreen Schädlich wollte es ihren Schützlingen sozusagen gleich tun und ebenfalls im Wasser kämpfen. Trotz fabelhafter Stimmung am Beckenrand und dem lauten anfeuern des SSV-Nachwuchses reichte es allerdings nicht zum Sieg.

 

 

dresdnertalenteAcht SSV-Athleten waren am Wochenende bei den "Tagen der Talente" in Dresden. Am 9. und 10. März gingen in der sächsischen Landeshauptstadt mehr als 250 Schwimmer ins Becken.

Besonders Leonie Senf (1. von rechts, oben) begeisterte den Trainerstab. Die 10-Jährige erschwamm sich nicht nur einen kompletten Medaillensatz (3x Gold, 2x Silber, 1x Bronze) sondern knackte auch zahlreiche Bestmarken. Auf 50 Meter Brust unterbot das SSV-Talent die Marke von 40 Sekunden. Damit ist Leonie nun auf Platz 3 der Bestenliste ihres Jahrganges in Deutschland.

Insgesamt schwammen die Athleten an diesem Wettkampfwochenende 23 neue persönliche Bestzeiten ein. Mia Sophie Stopp qualifizierte sich über 100 Brust für das Finale und konnte dort im direkten Vergleich der Jahrgänge 04/05 Platz 7 erzielen.

Nach den Strapazen des Schwimmwettkampfes können sich die drei Athleten allerdings noch nicht ausruhen. Für Sie geht es am kommenden Wochenende zu den Offenen Sächsischen Meisterschaften nach Leipzig.

 

 

Sophie Kochta und Charlotte Dörr trainieren derzeit in Spanien. Die beiden Master-Schwimmerinnen des SSV Hoyerswerda haben die Reise vom Deutschen Schwimmverband geschenkt bekommen.

 

barcelona1Ein beheiztes 50-Meter Außenbecken sowie viele Trainingsgeräte stehen Sophie Kochta und Charlotte Dörr in dieser Woche zur Verfügung. In Barcelona (Spanien) wollen die beiden SSV-Athleten an der Ausdauer arbeiten. Dafür legen die Schwimmerinnen knapp vier Kilometer am Tag im Wasser zurück. Im Anschluss geht es ins Fitnessstudio zum Krafttraining. Das erste Fazit: Super Trainingsbedingungen, viele Freiheiten und viel Sonnenschein.

 

barcelona5Das Trainingslager haben die SSVler gewonnen. Vor kurzem waren beide Damen bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin zu Gast. Sie wollten die Deutschen Schwimmer anfeuern und Wettkampfluft schnuppern. Der Deutsche Schwimmverband veranstaltete damals ein Gewinnspiel. Das Los sollte entscheiden, wer eine Woche lang zum Trainingslager nach Barcelona fliegen darf. Glück hatten die Hoyerswerdaer Damen hier gleich doppelt! Denn eigentlich hätte nur eine in die Sonne fliegen sollen. Aber der DSV zeigte sich verhandlungsbereit und schickte gleich beide Athleten nach Spanien.

 

Am Montag landete der Flieger in Barcelona. Dort angekommen wurden Sie von DSV-Mitarbeitern abgeholt und in die Sportstätte gebracht. Diese liegt in Sabadell, einem kleinen Ort rund rund 20 Kilometer westlich von Barcelona. Seitdem gilt die Devise: morgens trainieren und abends sightseeing. Denn beide Schwimmerinnen waren vorher noch nie in Barcelona. Ein Ziel haben Sie sich aber noch vorgenommen! Das Abladen im Mittelmeer darf bei dieser Reise nicht fehlen. Wir wünschen weiterhin viel Spaß im sonnigen Süden!

 

 

IMG 4663Vor Kurzem haben unsere Wettkampfgruppen neue Hoodies bekommen. Herr und Frau Stopp vom Mobilcom Debitel Shop Hoyerswerda überreichten fast 100 neue Pullover. Gerade Pünktlich zum Start in die ersten Wettkämpfe in 2019. Wir sagen VIELEN DANK !!!

 

 

IMG 3611Es war wieder ein gelungener Jahresabschluss am Dreiweiberner See...

 

Zum inzwischen Zehnten Mal veranstalteten wir das Abbaden am See - sozusagen als Jahresabschluss aller Trainingsgruppen und Mutigen Athleten. Bei einer Wassertemperatur von fünf Grad galt es noch mal alles zusammenzukneifen und ab ins Wasser zu gehen. Rund 50 wagten den Sprung ins Kühle Nass. Dafür gab es zum Abschluss sogar eine Urkunde und für längerfristig eine bitterkalte Erinnerung, die viele sicher nicht so schnell vergessen werden.

 

Wir bedanken uns für ein tolles Jahr 2018 und freuen uns auf ein Wiedersehen in 2019

 

 

JulietteAm Wochenende sind rund 120 Athleten unserer Einladung zum Schwimmmeeting gefolgt. Die 14. Auflage hatte dabei eine Besonderheit. Zum ersten Mal gingen „Mixed“-Staffeln an den Start.

Sehr erfolgreich ist die 9-Jährige Juliette Wersch unterwegs gewesen. Bei jedem Start konnte sie einen Platz auf dem Treppchen erreichen. Auf dem Silber-Rang stand sie nach 50m Brust-Beine (1:05,41 min.) und nach 100m Rücken (1:58,84 min.). Bronze erschwamm sie jeweils bei 50m Rücken (0:54,25 min.), 50m Schmetterling-Beine (1:16,98 min.) und 50m Freistil (0:49,42 min.).  In allen Läufen konnte Juliette dabei ihre bestehenden Bestzeiten verbessern. Juliette schwimmt erst seit vier Jahren beim SSV. Von ihren Trainern Henry Gelardi und Petra Zickler wird das Nachwuchstalent als fleißig beschrieben. Juliette ist stets daran interessiert, ihre Technik zu verbessern.

 

 

fiona3fiona1Unser Vereinsmitglied Fiona Glatter absolvierte gestern ihren ersten Prüfungswettkampf als Kampfrichterin in Dresden. Beim dort stattfindenden Örtlichen Prüfungswettkampf des Schwimmnachwuches im Dresdner Schwimmbezirk war Fiona als Zeitnehmerin tätig. Wir wünschen ihr für die weiteren Prüfungen viel Erfolg!

 

 

20181002 184457 061 01Über 300 Schwimmer gingen am vergangenen Wochenende bei den Bezirksjahrgangsmeisterschaften in Riesa an den Start. Auch der Schwimmsportverein Hoyerswerda entsandte 14 Athleten in die Sportstadt. In Top Form präsentierte sich dabei Linus Benics. Bei sechs Starts schwamm er fünf Mal aufs Podest. Besonders knapp waren die 100 Meter Freistil. Linus hätte den Start fast verpasst. Trainerin Petra Zickler machte den Nachwuchssportler darauf aufmerksam, woraufhin Linus rasant zum Startblock sprintete. Im Lauf zog er sich dabei noch Brille und Badekappe auf und schwamm im Anschluss - zur Überraschung aller Trainer - zu Gold. Wohlgemerkt mit einer Bestzeit. Eine Ähnliche Ausbeute erreichte Lilly Sommer. Im Riesaer Wasser schwamm sie vier Mal auf's Treppchen. Drei Mal schlug die Athletin sogar als Erste an. Und auch Mia Sophie Stopp kämpfte sich am Wochenende zurück aufs Podest. Unsere drei jüngsten Starter Timon Chmarra, Valentin Hoffmann und Max Schieber konnten bei den Bezirksmeisterschaften erste Wettkampferfahrung sammeln. Neben tollen Zeiten gab es im Abschluss noch reichlich Lob von den mitgereisten (sehr stolzen) Eltern.

20181002 173814Das sind unsere neuen Bezirksjahrgangsmeister:
Linus Benics (50m Schmetterling, 100m Schmetterling und 100m Freistil)
Lilly Sommer (50m Rücken, 100m Rücken und 100m Freistil)
Leonie Senf (50m und 100m Brust)
Roque Janze (100m Brust)
Emelie Zinke (50m Freistil)

 

 

180922 GR zugeschnittenAm vergangenen Samstag (22.09.2018) machten sich 12 Nachwuchsschwimmer des Schwimmsportvereins Hoyerswerda e.V. auf den Weg in die Europastadt Görlitz. Die Athleten duellierten sich beim 26. Görlitzer Sprintmeeting mit Sportlern im Alter zwischen 9 und 15 Jahren. Insgesamt waren 227 Athleten von 17 Vereinen aus Sachsen, Brandenburg und Berlin vertreten. Beim Wettkampf mussten die Sportler unterschiedliche Strecken aus 50m Schwimmstilstrecken sowie 100m Lagen absolvieren. Außerdem gab es Staffelwettkämpfe über 4x50m Freistilstaffel und 4x50m Lagenstaffel. Die Staffeln bestanden aus jeweils zwei männlichen und zwei weiblichen Athleten. Beide SSV-Teams erschwammen sich Bronze. Den Höhepunkt des Sprintmeetings bildete das Sprintduell. Die jeweils acht schnellsten Sportler über 100 Meter Lagen qualifizierten sich für das Viertelfinale. Im K.O. System ging es - Analog zum Hoyerswerdaer Sprintmeeting - in direkten Duellen bis ins Finale. Lilly Sommer schaffte es dabei bis ins Halbfinale, Linus Benics bis ins Finale. Dort musste er sich knapp seinem Mitkonkurrenten Tobias Scholz vom PSV Cottbus geschlagen geben.In den Einzeldisziplinen erkämpften sich die 12 Nachwuchssportler 5 Gold-, 9 Silber- und 1 Bronzemedaille.

 

 

 

 

Zehn Nachwuchsathleten des Schwimmsportvereins Hoyerswerda waren am Sonntag bei der dritten Auflage des Elbepokals in der sächsischen Landeshauptstadt. Für die Mehrkampfwertung mussten die Schwimmer jeweils 50 Meter Beine, 50 Meter sowie 100 Meter einer Lage absolvieren. Der erste Wettkampf nach der Sommerpause verlief für die SSV-Auswahl dabei sehr positiv.

ssv40Zusammen mit 273 Athleten aus elf anderen Vereinen startete der SSV-Nachwuchs ins neue Wettkampfjahr. Die Konkurrenz kam dabei vorwiegend vom Gastgebenden Dresdner Sportclub. Beim Elbepokal in Dresden sind Alleskönner gefragt. Die Schwimmer müssen sowohl in der Beinlage, als auch auf 50 Metern und 100 Metern überzeugen. Zum Schluss werden die Zeiten der einzelnen Strecken addiert. Zwei Athleten landeten im Mehrkampf auf dem Silberrang. Leonie Senf trennten im Brustmehrkampf nur knapp 7 Zehntel von der Goldmedaille. Linus Benics erreichte im Mehrkampf Rücken und Schmetterling jeweils den zweiten Rang. Dabei ist Linus jedes Mal Bestezeiten geschwommen. Über 50 Meter Schmetterling schlug die SSV-Nachwuchshoffnung in einer Zeit von 34,82 Sekunden an. Platz 1 in seiner Altersgruppe. Auch Mia Sophie Stopp und Emelie Zinke schafften es am Ende auf das Podest. Für Mia langte es im Brustmehrkampf für den dritten Platz. Auch Emelie erschwamm sich Bronze im Freistilmehrkampf. Nicht zu vernachlässigen sind Elisa Sophie Blochwitz (4. Platz Brustmehrkampf), Alina Chmarra (Platz 6 Rückenmehrkampf), Yakemi Müller (6. Platz Brustmehrkampf) sowie Jonas Püschel (5. Platz Rückenmehrkampf). Zwar reichte es für die vier nicht zum erhofften Podestplatz, allerdings zeigten Sophie, Alina, Yakimi und Jonas trotz der langen Sommerpause ihr Können und schwammen viele Bestzeiten. Für Alina, Yakemi und Leonie war der Wettkampf zudem doppelnd fordernd. Denn der Elbepokal ist gleichzeitig der Auftakt in die neue Auflage des Kinder-Sachsenpokals 2018/19. Hier müssen die Schwimmer der Jahrgänge 2008 bis 2010 über das Jahr hinweg an zwei Pflichtkämpfen teilnehmen. Außerdem müssen im Jahresdrittel bestimmte Wettkampfstrecken zurückgelegt werden. Die besten 20 jedes Jahrgangs ziehen dann ins Finale im August 2019 ein. Der Pokal soll vor allem regionale Wettkämpfe und Vereine unterstützen. Außerdem sollen die Athleten schon im jungen Alter lernen, längere Strecken zu schwimmen und sich selbst herauszufordern. Der Kinder-Sachsenpokal geht bereits in seine dritte Auflage. Im vergangenen Jahr nahmen rund 500 Schwimmer aus Sachsen teil.

 

 

kinder sachsenpokal 2018 hochDrei Schwimmer des Schwimmsportvereins Hoyerswerda haben den Einzug zum Finale des Sachsen Kinderpokals in Chemnitz geschafft. Am Sonntag traten die Athleten gegen 115 Mitstreiter aus dem Freistaat an. Die Wettkampfserie besteht aus drei Abschnitten und zwei Pflichtveranstaltungen. Für das Finale qualifizierten sich die jeweils 20 besten Schwimmer der Jahrgänge 2007 bis 2009.

Die Freude beim Trainerstab des SSV war riesig, als sich Lilly Sommer, Leonie Senf und Jonas Püschel erfolgreich für das Finale des Sachsen Kinderpokals qualifiziert haben. Besonders Lilly Sommer wuchs im Finale noch einmal über sich hinaus. Trotz rund zweimonatiger Trainingspause schwamm die Athletin bei jedem Start eine neue Bestzeit. Doch auch Jonas Püschel und Leonie Senf wurden vom Chemnitzer Wasser und der starken Konkurrenz angetrieben. Beide zeigten, dass sie zurecht im Finale stehen. Leonie landete über ihre Paradedisziplin 50 Meter Brustschwimmen sogar auf dem zweiten Platz. Doch die kurz aufeinander folgenden Disziplinen waren kräftezehrend. In der Gesamtwertung landeten die SSV Sportler auf den mittleren Rängen.
Am kommenden Wochenende (9. September) starten die Schwimmer der Jahrgänge 2008 bis 2010 in die neue Schwimmsaison des Sachsen Kinderpokals. Der SSV Hoyerswerda wird beim Elbepokal in Dresden mit elf Athleten am Start sein.

 

 

Vier SSV Nachwuchsschwimmer zittern um den Finalplatz beim Kinder-Sachsen-Pokal im September in Leipzig. In der Messestand konnten Sie zum Schuljahresende nochmals Bestleistungen abrufen.

Ein erfolgreiches Schuljahr liegt hinter Hoyerswerdas Nachwuchsschwimmern. Bei der Talentiade am letzten Sonntag konnten sich die Jüngsten der Jahrgänge 2007 bis 2010 noch einmal im Landesvergleich messen. Mit großer Konkurrenz. Denn durchschnittlich schwammen pro Jahrgang dreißig Athleten. Doch gerade auf den Paradestrecken überzeugten die Hoyerswerdaer beim Sichtungswettkampf des sächsischen Schwimmverbandes. Yakemie Müller, Emelie Zinke, Alina Chmarra, Roque Janze, Lilly Sommer, Jakob Althaus und Jonas Püschel schlossen jeweils mit Bestzeiten das Trainingsjahr ab. Erfolgreichste Starterin des SSV war Leonie Senf mit jeweils einmal Gold und Silber in ihrer Lieblingsschwimmart Brust. Damit müssen die letzten vier Athleten (Leonie, Jonas, Jakob und Lilly) das Finale des Kindersachsenpokals erreicht haben. Allerdings hat der Landesverband das Endergebnis noch nicht veröffentlicht. Zunächst müssen die SSV-Talente also noch etwas zittern. Dennoch geht - vor allem für die vier - ein erfolgreiches Schwimm- und Trainingsjahr zu Ende. Alle konnten sich sportlich steigern sowie auch persönlich weiterentwickeln. Darauf ist vor allem das Trainergespann stolz.

 

 

Grlitz GruppenbildDie Nachwuchssportler des Schwimmsportverein Hoyerswerda waren am Samstag bei den „kleinen Talenten“ in Görlitz. Hier mussten sich die jungen Schwimmer beweisen. Schließlich ist der Wettkampf eine Möglichkeit, um im Rahmen des Kinder Sachsenpokals Pflichtstrecken zu absolvieren. Die sieben angereisten SSVler verließen die Schwimmhalle mit einem breiten Grinsen. Schließlich konnte jeder Athlet eine Erinnerungsmedaille mit nach Hause nehmen. Insgesamt landete die SSV-Delegation 20 Mal auf dem Podest. Zu einer besonderen Höchstform sind Emelie Zinke und Leonie Senf geschwommen. Beide erzielten mit jedem Start einen Podestplatz und bewiesen trotz starker Konkurrenz Biss. Viel Ausdauer bewies Emelie dann bei den 400 Metern Freistil. Auch bei Alina Chmarra und Yakemie Müller gab es große Leistungssprünge. Beide haben sich auf manchen Strecken um mehr als 10 Sekunden verbessert. Die größte Überraschung des Wettkampfes lieferte jedoch Leonie Senf, die zur E-Kader Norm geschwommen ist. Dafür sind jeweils zwei Pflichtzeiten in unterschiedlichen Lagen erforderlich. Über 50m und 100m Brust konnte Leonie diese Zeiten bereits im ersten Halbjahr erreichen. Am Samstag verbesserte sich Leonie über 100m Rücken um über sechs Sekunden. Das ließ vor allem die Trainer staunen, da Rücken nicht zu den Lieblingsstrecken der neunjährigen zählt. Und auch am Sonntag bestätigte Leonie ihre Top-Form. Bei den Offenen Kinder- und Jugendspielen in Dresden erreichte die Schwimmerin eine weitere E-Kader Norm. Den Sprint über 50m Freistil legte sie in 37,51 Sekunden zurück. Damit steht Leonie nun auf Platz 15 im Kinder Sachsenpokal. Lilly Sommer und Jonas Püschel belegen Platz 17 in ihren Altersklassen und Alina Chmarra belegt vorerst den 23. Platz. Sehr gute Ergebnisse, denn die besten 20 dürfen im Finale zeigen, was in ihnen steckt. Die Positionen gilt es nun im Juni bei der Talentiade in Leipzig auszubauen oder zu festigen.

 

 

 ssv bezirksmeisterschaft dd 2018Am vergangenen Wochenende (14. und 15. April) erkämpften sich acht Sportler des Schwimmsportverein Hoyerswerda e.V. den Bezirksmeistertitel. Außerdem brachten die 17 Teilnehmer 6 Silbermedaillen und 13 Bronzemedaillen aus Dresden mit. „Auf diese super Leistungen, die an dem Wochenende erkämpft wurden, ist der SSV sehr stolz“, sagt Trainerin Petra Zickler. Am Samstag patzten die jungen Sportler der Altersgruppen 2005 bis 2009 noch häufig. Viele Disqualifikationen ließen die Hoffnungen auf die Bezirksmeistertitel schwinden. Doch am Sonntag zeigten die Athleten Biss und ließen so große Teile der Konkurrenz hinter sich.

 

 

SSV Masters in GersdorfFür die Masters des SSV Hoyerswerda e.V. hat am gestrigen Samstag die Vorbereitung für die Mitteldeutschen Mastersmeisterschaften im Mai begonnen. In Gersdorf beim 8. Masters-Sprintertag stellten sich Karolin Zieris, Charlotte Dörr, Anne Neumann-Novak und Ines Stolz der Konkurrenz. Nach der langen Wettkampfwinterpause riefen die Mädels ihre neu gewonnen Kräfte ab. Über 4 mal 50 Meter Freistil gelang dem Hoyerswerdschen Quartett so der Staffelsieg. 2 Minuten und 29 Sekunden standen am Ende auf der Uhr. Auch in den Einzelkämpfen bewiesen die Schwimmerinnen Wassergefühl und gewannen 10-mal Gold, 10-mal Silber und 1-mal Bronze. Trotzdem wird in den kommenden Wochen noch intensiv an den Sprintqualitäten gefeilt und um Zehntel gerungen. Dann sind die SSV-Masters in Gera im Mai noch konkurrenzfähiger.

 

 

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Trainerin, Vorstandsposten, Ehrenmitglied und nun die „Martha“: Petra Zickler ist die „Grand Dame“ des Schwimmens in Hoyerswerda.
Von Sascha Klein (Lausitzer Rundschau | 06. März 2018)

Erst am Sonntag hat Petra Zickler wieder ein Pensum hingelegt, das im Schwimmsport vermutlich die Ultra-Langstrecke wäre. Um 5:45 Uhr Aufbruch aus Hoyerswerda Richtung Chemnitz. Vor Ort hat sie einige ihrer Schwimmer betreut – gemeinsam mit deren Eltern. Ihre Schützlinge sind zwischen acht und zwölf Jahren alt. „Es ist schön zu sehen, dass alle mit Begeisterung dabei sind“, sagt die 63-Jährige. Dann haben die Schwimmer des Schwimmsportvereins (SSV) Hoyerswerda sogar noch zwei Goldmedaillen mit nach Hause gebracht. Für die Diplom-Sportlehrerin ist das ein mehr als gelungener Tag. Um 20 Uhr sei sie dann wieder daheim gewesen.

Solche Tage kommen bei Petra Zickler wieder öfter vor, seit sie vor gut vier Monaten in den Ruhestand gegangen ist. Wobei: Ruhestand? Davon kann man bei der 63-jährigen kaum reden. Für ihr jahrzehntelanges Engagement im Schwimmsport in Hoyerswerda wird sie am 22. März die „Martha“ erhalten – ein Preis für engagierte Frauen, der in Hoyerswerda seit dem Jahr 1998 regelmäßig vergeben wird. Dabei hat Petra Zickler erst einen Tag vor der Wahl erfahren, dass sie überhaupt nominiert ist. Rainer Warkus und Matthias Brauer vom Lausitzbad hatten sie ebenso für die Auszeichnung empfohlen wie die Linken-Fraktion im Stadtrat. Kürzlich hatte sich der gesamte Stadtrat für sie ausgesprochen – für sie hat diese Wahl einen hohen Stellenwert. Inzwischen wird sie sogar öfter auf die Auszeichnung angesprochen. Wobei: Auszeichnungen und Titel sind der 63-Jährigen nicht in erster Linie wichtig. Die Jugendlichen sollen Freude am Sport haben, sich weiterentwickeln wollen, Kampfgeist zeigen: Das ist Petra Zickler wichtiger als Urkunden und Edelmetall.

Sie selbst hat mit neun Jahren mit dem aktiven Schwimmen angefangen, im Alter von 14 Jahren ist sie bereits Übungsleiterin gewesen. Ihre Spezialdisziplin ist das Brustschwimmen. Als Petra Zickler als Jugendliche ihre Bahnen geschwommen ist, hat es in Hoyerswerda ganz anders ausgesehen als heute. Mitte der 1960er-Jahre hatte die Stadt noch kein Hallenbad. An das heute wohlig warme Lausitzbad war überhaupt nicht zu denken. Die Heimstatt der Schwimmer ist das Freibad in der Altstadt gewesen. „Dort haben wir von März bis Oktober trainiert“, sagt die langjährige Trainerin. Von 20 Grad warmem Wasser konnten die Schwimmer speziell im Frühling und Spätherbst nur träumen. Da hieß es: Rein ins Wasser und sich warmschwimmen. Sonntags sei es zum Trainieren in die Halle nach Dresden-Klotzsche gegangen, erinnert sich Petra Zickler.

Nachdem Hoyerswerda ab 1972 schließlich im WK IX die Volksschwimmhalle hatte, ist das Petra Zicklers Arbeitsort gewesen. Erst Rettungsschwimmerin, dann Schwimmmeisterin, später Diplom-Sportlehrerin: Sie hat einst die Kinder und Jugendlichen von Lok und Aufbau Hoyerswerda trainiert. Dort ist das Trainingszentrum der Schwimmer in der Stadt gewesen. Im Dezember 1993 hat sich schließlich der Schwimmsportverein (SSV) Hoyerswerda gegründet. Petra Zickler ist seit Anbeginn als Trainerin und später auch als Vorstandsmitglied dabei. Seit vergangenem Jahr ist sie Ehrenmitglied des Vereins.

Mit der Schließung der Schwimmhalle im WK IX im Jahr 1999 ist Petra Zickler ins Lausitzbad gewechselt und auch dort – wie im Verein – eine Art Mutter der Kompanie. Sie trainiert jetzt zweimal pro Woche Kinder und Jugendliche beim SSV im Lausitzbad, dazu kommen die Schwimmer der Sportklassen des Foucault-Gymnasiums. „Ich bin heilfroh, dass wir dadurch dreimal pro Woche die Gelegenheit haben zu trainieren“, sagt sie. Am Beckenrand steht sie an manchen Tagen länger als sie überhaupt in ihrer Wohnung in der Neustadt ist.

Am 22. März wird Petra Zickler die „Martha“ für ihr ehrenamtliches Engagement verliehen werden. „Ich weiß noch gar nicht so genau, wie das ablaufen wird“, sagt sie und lacht. Sie wird sich überraschen lassen – genau so, wie sie von der Nominierung überrascht worden ist.

 

 

Zittau 171111

Zum 11.11. machten sich elf Nachwuchsschwimmer und zwei Leistungssportler des Schwimmsportvereins Hoyerswerda e.V. auf den Weg nach Zittau. Zur Zweiten Auflage des Autodienstpokales gingen über 200 Athleten von acht Vereinen an den Start.

Jeder Schwimmer musste dabei über jeweils 50 Meter Schmetterling, Rücken, Brust und Kraul sein bestes geben - also
jede Lage einmal zurücklegen. Außerdem standen 100 Meter Lagen und eine Staffel auf dem Plan. Dem SSV Nachwuchs gefiel das Zittauer Schwimmbecken offenbar. Bei insgesamt 65 Starts konnten nicht nur 40 Bestzeiten erschwommen, sondern auch 38 Podestplätze erkämpft werden. Vorne mit dabei war Leonie Senf. Insgesamt drei Mal konnte sie ganz oben stehen - verbesserte sich sogar auf 50 Meter Brust um über 3,5 Sekunden zur bisherigen Bestzeit. Dies zeigte sich dann auch auf der Lagenstrecke, wo alle Disziplinen für jeweils 25 Meter geschwommen werden, wieder. Fast 10 Sekunden Verbesserung gegenüber dem letzten Wettkampf, zeigte die Uhr. Insgesamt ging keiner der Sportler leer aus und auch der mitgereiste Trainerstab zeigte sich angesichts der Verbesserungen mächtig beeindruckt und stolz.

Auch die „Großen“ lieferten sich hitzige Duelle im Wasser. Obwohl die 18-Jährige Sophie Kochta (5 Silber) und die 21-Jährige Karolin Zieris (5 Gold) studienbedingt nicht immer Zeit zum trainieren finden, beherrschten sie das kühle Zittauer Nass. In ihrer Altersklasse gewann Karolin Zieris jede Disziplin, stellte sogar zwei neue Bestzeiten auf. Eine neu erlernte Technik, die eine bessere Wasserlage ermöglicht, brachte so über zwei Sekunden Ersparnis auf 50 Meter Brust.

Der eigentliche Wettkampfhöhepunkt war jedoch die Spaßstaffel. Zum Faschingsauftakt mussten 8 Sportler Luftballons zwischen ihren Köpfen transportieren, zu Dritt auf einer Poolnudel schwimmen, auf einem Brett sitzend schwimmen und einen Tischtennisball auf einem Löffel oder eine Ente auf dem Kopf balancieren. Neben dem Spaß, den alle Teilnehmer sichtlich hatten, gb es für alle Pfannkuchen und somit einen gelungenen Abschluss des Wettkampftages.

 

 

Nach 416 Kilometern mit 294 Teilnehmern, einem Promistartschuss (der für Staatssekretär Dr. Michael Wilhelm nicht der einzige für den Tag sein sollte), einem neuen Ehrenmitglied - Petra Zickler, sechs bzw. zwölf Stunden voller Schweiß, Bahnen zählen und der Siegerehrung wollen wir an dieser Stelle DANKE sagen.

DANKE an alle Unterstützer der Veranstaltung - also Sponsoren, fleißige Helfer und Muttis, ehrgeizige Sportler und alle Bürger, die für einen reibungslosen und wunderbaren Samstag gesorgt haben.

Kleine Impressionen vom 30. September findet ihr in unserer Galerie.

 

 

Auszug: Sächsische Zeitung, Mirko Kolodziej

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Marylin Wenk vom SSV Hoyerswerda ist eine erfahrene Schwimmerin. Es ist 18 Jahre her, dass sie zum ersten Mal in der Zeitung erwähnt wurde. Damals gab es im Waldbad Zeißig eine Nachwuchs-Sachsenmeisterschaft, und Marylin Wenk holte nicht nur Bronze über 100 Meter Rücken, sondern schaffte auch die Normzeit für den D-Kader der Landesauswahl. Und doch gibt es sportlich noch immer faszinierende Vorstellungen, die sich bei Realisierung in ewige Erinnerungen wandeln können. "Vielleicht von demselben Startblock zu springen, von dem vor ein paar tagen Katinka Hosszu gesprungen ist", überlegt Marylin Wenk. Und wer weiß: Vielleicht gibt es ja tatsächlich die Möglichkeit, der ungarischen Eisen-Schwimmerin (Katinka Hosszu - die Schwimm Ikone Ungarns wird als "Iron Lady" bezeichnet) zumindest abstrakt so nahe zu kommen. 

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Insgesamt fünf SSV-Schwimmerinnen nämlich werden jetzt in der Donau-Arena an den Start gehen. Wo eben noch die 17. Schwimmweltmeisterschaften ausgetragen wurden, starten heute offiziell die Masters World Championships des Schwimmweltverbandes FINA. Es handelt sich um eine WM für aktive Schwimmer, Synchronschwimmer, Wasserspringer und Wasserballer im Alter ab 25. Mehr als 9.000 Athleten sind angemeldet. Marylin Wenk, Ines Stolz, Katja Schimke, Charlotte Dörr und Anne Neumann-Novak vom SSV haben bereits einschlägige Erfahrungen. Die drei Erstgenannten starteten schon 2012 bei einer Masters EM im holländischen Eindhoven, alle fünf waren im vorigen Jahr bei der Masters EM in London am Start. Wie´s gewesen ist? "Chaos, viele Menschen, die alle zur selben Zeit in die Schwimmhalle wollen", sagen die SSV-Frauen - allerdings lachend. Denn natürlich würden sie die weite Reise nicht antreten, wenn das schon alles wäre. Da ist einerseits das Fluidum. In der Donau-Arena waren eben gerade noch aktuelle Weltgrößen wie Adam Peaty (GBR), Sarah Sjöström (SWE) oder Katie Ledecky (USA) am Start. "Du schwimmst in einer Profi-Anlage", schätzt Anne Neumann-Novak die technischen Umstände wert. Dann fängt es an zu kribbeln, wenn die Athleten im Callroom auf den Start warten. Entsprechend der zehn Bahnen in der Donau-Arena gibt es mehrere hintereinander gestellte Stuhlreihen mit zehn Plätzen. Hier werden die Starter aufgereiht, noch einmal kontrolliert und rücken Start um Start eine Reihe vor - bis sie schließlich selbst an den Beckenrand dürfen. 

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"Und die Atmosphäre in so einer Halle ist beeindrucken", sagt Katja Schimke. Denn Schwimmer aus Hoyerswerda bekommen nun einmal nicht so häufig die Gelegenheit, sich vor ganz großer Zuschauerkulisse mit anderen zu messen. Andererseits ist es sportlich natürlich gut, auf ein Ziel hin zu trainieren; auch, wenn das Lausitzbad, wo Trainingszeiten ein knappes Gut sind, schwierig ist. Mit zweimal Training in der Woche ist allzu viel nicht zu reißen. Immerhin hat das Bad den Frauen aber auch in den eigentlich komplett trainingsfreien Ferienwochen Schwimmzeiten eingräumt. Es geht immer wieder darum, noch ein paar Sekunden oder Sekundenbruchteile schneller zu werden. "Bestzeiten", sagt Ines Stolz also auf die Frage, was sie sich bei ihren vier Starts in Budapest erhofft. "Ich will besser sein als in London", erklärt auch Marylin Wenk, die fünfmal ins Wasser geht. Beeindruckt berichten sie von hochbegabten Athleten, die zwar nur mit Unterstützung auf den Startblock kommen, aber im Wasser dann eine faszinierende Leistung zeigen. Der älteste Schwimmer in Budapest, der Ungar Bela Banki Horvath, ist 97 - und auch ein Vorbild. "Ich hoffe, wir können das mit über 90 auch noch machen", sagt Marylin Wenk.

 

 

Auszug: Lausitzer Rundschau, Anja Guhlan

In Sekundenschnelle zieht Charlotte Dörr die 50-Meter entlang. "Hierbei kommt es auf Schnelligkeit und Schnellkraft an.", sagt die 28-jährige. Im Anschluss trainiert sie dann noch die 100-Meter Strecke, wo das Einteilen der Kräfte eine größere Rolle spielt als auf der 50er Strecke. Die Brustschwimmerin will bei der Masters-WM in Budapest im August, an der sie mit vier weiteren Frauen des Schwimmsportvereins Hoyerswerda teilnimmt, unbedingt die 50-Meter unter 40 Sekunden und die doppelte Distanz unter 1:30 Minuten absolvieren. "Das wären dann meine Bestzeiten", sagt die Lautaerin lächelnd.
Generell ist es Charlotte Dörrs Anspruch, immer wieder ihre Rekordmarken zu knacken. "Mir macht das Schwimmen sehr viel Spaß und das treibt mich auch an", so die Athletin.

charlieBeim SSV in Hoyerswerda ist sie von den Sportlerinnen, die nach Budapest fahren dürfen, mit ihren 28 Jahren die jüngste. Und auch diejenige, die am kürzesten dabei ist. Denn Charlotte Dörr hat mit dem aktiven Schwimmsport erst vor etwa zwei Jahren begonnen. "Ich kam durch meine Freundin Marylin Wenk dazu. Zuvor war ich bei der Wasserwacht als Rettungsschwimmerin aktiv", erzählt sie und fügt hinzu: "Ich bin schon immer eine kleine Wasserratte gewesen." Gelernt hat sie das Schwimmen von ihren Großeltern noch vor dem Eintritt in die Schule. "Aus dem Wasser war ich noch nie so leicht heraus zu bekommen." Am liebsten praktiziert sie das Brustschwimmen. In dieser  Disziplin wird Charlotte Dörr auch bei der Masters-WM antreten. "Charlotte weiß, worauf es ankommt, sie schwimmt mit einer guten Kombination aus Kraft und Technik und ist technisch fast perfekt", heißt es von Florian Glatter aus dem Hoyerswerdaer Verein. Mit einer Platzierung rechnet die junge Schwimmerin dennoch nicht. 9.000 Athleten werden bei der Masters-WM in Budapest antreten. "Die Konkurrenz mit wahrhaften Schwimmgrößen, die dort das Becken füllen werden, ist einfach zu groß", schätzt sie ein. "Dabei sein ist alles. Das Gefühl dort antreten zu können, wird umwerfend sein", freut sie sich. Bereits 2016 durfte sie bei der EM in London antreten. Inzwischen hat sie schon nahezu 30 Medaillen bei diversen Wettkämpfen erschwommen.
13307489 1108108445916994 4627114811869291815 n"Es ist immer ein schönes Gefühl, wenn Mitschwimmer oder Freunde einen anfeuern. Es ist die Gemeinschaft, die mich pusht", sagt Charlotte Dörr, die auch ihren Freundeskreis im und um das Wasser herum gefunden hat.
Für die Masters-WM in Budapest wird jetzt weiter fleißig und hart trainiert. So zieht Charlotte Dörr erst einmal weiter ihre Bahnen.

Neben Charlotte Dörr werden Marylin Wenk, Anne Neumann-Novak, Katja Schimke und Ines Stolz mit bei der Master-WM starten.

 Die fünf Master-WM Teilnehmer mit dem Vereinsvorsitzenden Jan Frobart bei der EM 2016 in London.